+
Peer Steinbrück (SPD) muss am 2. September im Bundestag sprechen.

Er muss in den Bundestag

Steinbrück sagt Gillamoos ab

München - Peer Steinbrück hat seine Rede im Bierzelt der SPD auf dem Gillamoos abgesagt. Der SPD-Kandidat muss in den Bundestag - doch andere Abgeordnete kommen.

Der Kanzlerkandidat der SPD, der am Vorabend das TV-Duell mit Angela Merkel bestreitet, muss auch am 2. September in Berlin bleiben, weil eine außerordentliche Bundestagssitzung anberaumt wurde. Dabei antwortet Steinbrück auf eine Rede von Angela Merkel. Eine Reise nach Niederbayern sei deshalb nicht möglich, hieß es. Statt Steinbrück sprechen der bayerische Spitzenkandidat Christian Ude sowie Europapolitiker Martin Schulz.

Beim traditionellen Politischen Montag am 2. September treten ab 10 Uhr in verschiedenen Festzelten in Abensberg (Landkreis Kelheim) mehrere Politiker parallel auf. Stets kommen tausende Besucher. Angesichts des Doppelwahljahrs war Steinbrücks Auftritt mit Spannung erwartet worden.

Peer Steinbrück: Klare Kante und loses Mundwerk

Peer Steinbrück: Klare Kante und loses Mundwerk

Anders als Steinbrück halten zwei andere Bundespolitiker an ihrer Teilnahme fest: die grüne Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt sowie Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP). Für die CSU spricht der Parteivorsitzende Horst Seehofer, für die Freien Wähler Hubert Aiwanger. Der Eintritt in alle Zelte ist frei.  

mik

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Deutscher Botschafter besucht Yücel und Steudtner in türkischer Haft
Der deutsche Botschafter in der Türkei hat am Dienstag die beiden dort inhaftierten Deutschen, Peter Steudtner und Deniz Yücel, im Gefängnis besucht. Lesen Sie, was …
Deutscher Botschafter besucht Yücel und Steudtner in türkischer Haft
Petry: Bin für unsere Spitzenkandidaten immer zu sprechen
Berlin (dpa) - AfD-Chefin Frauke Petry hat der Behauptung widersprochen, sie schotte sich von den Spitzenkandidaten ihrer Partei ab. "Ich bin für Alice Weidel und …
Petry: Bin für unsere Spitzenkandidaten immer zu sprechen
Experte im Interview: Kann man Gefährder wirklich deradikalisieren?
Der Pädagoge und Politologe Thomas Mücke versucht, Islamisten zu deradikalisieren. Er fürchtet, dass eine Abschiebung das Problem nicht löst. Ein Interview.
Experte im Interview: Kann man Gefährder wirklich deradikalisieren?
Trump verteidigt Position zu Rassismus
Phoenix (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat bei einer Großkundgebung in Arizona seine Position zu Rassisten und Neonazis in den USA verteidigt. Nach den gewalttätigen …
Trump verteidigt Position zu Rassismus

Kommentare