+
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seine vom politischen Gegner scharf kritisierte „Stinkefinger“-Geste auf dem Cover des „SZ-Magazins“ verteidigt - und hofft auf den Humor der Menschen im Land.

Nach harscher Kritik

So erklärt Steinbrück das Stinkefinger-Foto

München - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seine vom politischen Gegner scharf kritisierte Stinkefinger-Geste auf dem Cover des "SZ-Magazins" verteidigt - und hofft auf den Humor der Menschen im Land.

„Da werden einem Fragen gestellt, die man übersetzt in Gebärden, in Grimassen, in Emotionen“, sagte Steinbrück am Donnerstagabend am Rande einer SPD-Kundgebung in München über die besondere Interviewform des Magazins. „Das schauspielert man dann. Und ich hoffe, dass die Republik auch den Humor hat, dann diese Grimassen und diese Gebärdensprache bezogen auf die Fragen richtig zu verstehen.“ Im Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ antwortete Steinbrück in einem Interview, in dem nur mit Gestik und Mimik reagiert wird, auf die Frage nach seinen Spitznamen mit einem Strecken des Mittelfingers Richtung Kamera.

Lesen Sie auch: Steinbrücks Stinkefinger: "Klartext" ohne Worte

Die berühmtesten Mittelfinger-Skandale

Die berühmtesten Mittelfinger-Skandale

Peer Steinbrück: Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen

Peer Steinbrück: Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Parteien fordern neue Terrorabwehr
Alle kritisieren Versäumnisse, keiner will so recht Schuld haben: Vier Wochen nach dem Berliner Terroranschlag steht das Versagen der Behörden im Mittelpunkt. Politiker …
Parteien fordern neue Terrorabwehr
Sorgenvoll sagt Obama Adieu
Ernst und nachdenklich gibt Obama seine letzte Pressekonferenz als US-Präsident. Sonst oft zu Scherzen aufgelegt, wirkt er fast melancholisch. Bei allem Bemühen um …
Sorgenvoll sagt Obama Adieu
Sorgenvoll gibt Obama letzte Pressekonferenz
Washington - Mit einer nachdrücklichen Unterstützung der zentralen Rolle von Medien für eine funktionierende Demokratie hat sich US-Präsident Barack Obama von den …
Sorgenvoll gibt Obama letzte Pressekonferenz
US-Presse sagt Donald Trump den Kampf an
Washington - Der Ton wird schärfer in Washington. Nachdem sich Donald Trump immer wieder gegen Journalisten auflehnt, kommt jetzt der Konter - direkt aus dem Weißen Haus.
US-Presse sagt Donald Trump den Kampf an

Kommentare