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Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der Premierminister Vietnams, Nguyen Xuan Phuc, begrüßen sich in Hanoi. Foto: Gregor Fischer

Weitere Öffnung gefordert

Steinmeier beendet Vietnam-Besuch in Ho-Chi-Minh-Stadt

Außenminister Steinmeier hat das das kommunistische Boom-Land im Südosten Asiens für sein "ehrgeiziges Reformprogramm" ausgiebig gelobt. Auch forderte er eine weitere Öffnung Vietnams. Nun reist er wieder ab.

Ho-Chi-Minh-Stadt - In der vietnamesischen Millionenmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt wird im nächsten Jahr ein Deutsches Haus als Anlaufstelle für Politik, Wirtschaft und Kultur eröffnet. Im Beisein von Außenminister Frank-Walter Steinmeier wurde am Dienstag Richtfest gefeiert.

Das 25-stöckige Hochhaus gegenüber der ehemaligen US-Botschaft geht auf einen Entwurf des deutschen Architekten Meinhard von Gerkan zurück.

Steinmeier wertete das Projekt als Beleg dafür, dass Deutschland die Öffnung und Modernisierung Vietnams "langfristig" begleiten wolle. Das 90-Millionen-Einwohner-Land ist trotz kommunistischer Einparteienherrschaft seit mehreren Jahren eines der Boom-Länder in Südostasien. Im Deutschen Haus - geplante Eröffnung: August 2017 - sollen später einmal neben deutschen Firmen auch das Generalkonsulat und das Goethe-Institut eine Heimat finden.

Ho-Chi-Minh-Stadt, das ehemalige Saigon, ist mit mehr als sieben Millionen Einwohner größte Stadt und Wirtschaftsmetropole des Landes. Benannt ist sie nach dem kommunistischen Revolutionsführer und späteren Präsidenten Ho Chi Minh (1890-1969). Steinmeier kehrt nach dem Ende seines dreitägigen Vietnam-Besuchs am Mittwoch nach Berlin zurück.

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