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Der Außenminister von Russland, Sergej Lawrow, hat sich mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu getroffen.

Außenminister sprach unter vier Augen mit Lawrow

Steinmeier begrüßt Kontakt zwischen Russland und Türkei

Belgrad - Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die erste hochrangige Kontaktaufnahme zwischen Russland und der Türkei nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die türkische Luftabwehr begrüßt.

Am Rande des OSZE-Ministerrats in Belgrad hatten sich am Donnerstag die Außenminister Sergej Lawrow und Mevlüt Cavusoglu getroffen.

„Keiner hat erwartet, dass hier sofort eine Entschärfung und Lösung der Krise gelingt“, sagte Steinmeier am Freitag in Belgrad. Das Treffen sei aber wichtig gewesen, weil erstmals Positionen im direkten Gespräch ausgetauscht worden seien.

Lawrow hatte zu dem Gespräch gesagt, er habe nichts Neues von Cavusoglu gehört. Der russischen Bomber war am 24. November im syrischen Grenzgebiet abgeschossen worden. Ankara wirft Moskau eine Verletzung seines Luftraums vor. Der Kreml weist dies zurück.

Steinmeier sprach am Freitag in Belgrad etwa eine halbe Stunde unter vier Augen mit Lawrow. Dabei sei es auch um die türkisch-russischen Beziehungen gegangen, hieß es anschließend aus Diplomatenkreisen. Zu den Inhalten wurde aber nichts gesagt.

Weitere Themen seien die Lage in der Ukraine und die Wiederbelebung des Dilaogs zwischen der Nato und Russland gewesen. Für letzteres setzt sich Steinmeier seit längerem ein. Beim Nato-Außenministertreffen wurde Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch damit beauftragt, eine Wiederaufnahme der Gespräche zu prüfen. Steinmeier hofft nun auf ein baldiges Treffen auf Botschafterebene.

dpa

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