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Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

Damit meint er auch Trump

Steinmeier kritisiert Trend zum Populismus

Berlin - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat den Trend zum Populismus in Europa und den USA kritisiert.

"Wir nehmen auf beiden Seiten des Atlantiks eine Tendenz zur Polarisierung und zur Abschottung wahr", sagte Steinmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben). "Und das Bedürfnis nach einfachen Antworten nimmt hier und dort ebenfalls zu, die Zahl der Populisten, die sie zu geben bereit sind, auch."

Steinmeier bezog seine Äußerungen auch auf den republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump. Der Populist provozierte im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei mehrfach mit umstrittenen Äußerungen etwa zu Flüchtlingen. Er hat gute Chancen, für die Republikaner ins Rennen um die Nachfolge von US-Präsident Barack Obama zu gehen.

Die Welt sei komplizierter, als von Populisten dargestellt, sagte Steinmeier. "Die Flüchtlingsfrage, einschließlich der Ursachen von Flucht und Vertreibung, zeigt das nur zu deutlich." Der Bundesaußenminister forderte, dass sich die Politiker zu sagen trauen, "dass einfache Antworten oft falsche Antworten sind. Und mit Selbstbewusstsein und Hartnäckigkeit für die richtigen streiten."

AFP

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