S4 und S6 zwischen Zorneding und Grafing gesperrt

S4 und S6 zwischen Zorneding und Grafing gesperrt
+
Vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise reist Außenminister Steinmeier in die Türkei. Foto: Tobias Schwarz

Steinmeier stellt Türkei weitere Flüchtlingshilfe in Aussicht

Außenminister Steinmeier reist für einen Tag in die Türkei. Wichtigstes Thema: die Flüchtlingskrise. Die Grünen fordern aber, dass er auch die Kämpfe in den Kurdengebieten anspricht.

Berlin (dpa) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat der Türkei weitere Hilfe bei der Aufnahme von Flüchtlingen in Aussicht gestellt.

Zu Beginn eines eintägigen Besuchs in Ankara mahnte Steinmeier eine "gerechte Lastenverteilung" innerhalb Europas an. Dazu gehöre, dass Transitländer und Länder, die in den vergangenen Jahren viele Flüchtlinge aufgenommen hätten, besondere Unterstützung bekommen müssten. "Ich hoffe, dass das wenigstens gemeinsame europäische Auffassung ist."

Die Türkei gehört mit etwa zwei Millionen Menschen allein aus Syrien zu den Ländern, die von der Flüchtlingskrise besonders betroffen sind. Auf dem Programm des Besuchs steht unter anderem ein Treffen mit dem amtierenden Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu. Bei den Gesprächen geht es auch um den Konflikt zwischen türkischen Sicherheitskräften und Kurden im Osten des Landes. Offen ist noch, ob es auch eine Begegnung mit Präsident Recep Tayyip Erdogan geben wird.

Grünen-Chef Cem Özdemir begrüßte die Bemühungen, eine "humanitäre Lösung" in der Flüchtlingskrise zu finden. Zugleich forderte er Steinmeier auf, gegenüber Erdogan auch anzusprechen, dass die Türkei die Krise in der Region anheize. 

Bundesregierung zu Türkei

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Innenressort: Keine belegbaren Zahlen zu Familiennachzug
Das Außenministerium und auch die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit haben jede Menge Zahlen zum Familiennachzug. Bei der Frage nach dem Nachzugsfaktor winkt das …
Innenressort: Keine belegbaren Zahlen zu Familiennachzug
Anwälte hoffen auf Bewegung im Fall Deniz Yücel
Seit fast acht Monaten sitzt Deniz Yücel in Untersuchungshaft in der Türkei, eine Anklage hat die Staatsanwaltschaft immer noch nicht vorgelegt. Seine Anwälte bauen nun …
Anwälte hoffen auf Bewegung im Fall Deniz Yücel
George W. Bush geht mit Trump hart ins Gericht
Jahrelang war von ihm kaum etwas zu hören. Nun meldet sich George W. Bush zu Wort, mit einer regelrechten Rums-Rede. Der Adressat ist klar, auch wenn der Name nie fällt: …
George W. Bush geht mit Trump hart ins Gericht
Experte zur Katalonien-Krise: Zwei Sturköpfe spalten Spanien
Wenige Minuten vor Ablauf des Ultimatiums hat sich der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont doch zu Wort gemeldet und seine Forderungen bekräftigt. Was macht …
Experte zur Katalonien-Krise: Zwei Sturköpfe spalten Spanien

Kommentare