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Bundespräsident Steinmeier trägt sich in Kondolenzbuch ein.

„Fassungslos“

Steinmeier trägt sich in Kondolenzbuch für Manchester-Opfer ein

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich am Mittwoch in das Kondolenzbesuch der britischen Botschaft für die Opfer des Anschlags von Manchester eingetragen. 

Steinmeier spricht in dem Eintrag nach Angaben des Präsidialamtes den Angehörigen der Opfer auch im Namen aller Bundesbürger seine "tief empfundene Anteilnahme" aus. "Mit Trauer und Entsetzen hören wir die Nachrichten von der Tat und ihren Opfern", schrieb das Staatsoberhaupt. "Fassungslos fragen wir uns, was Menschen Menschen antun können." 

"Auch wenn so kurz nach dem Anschlag noch nicht alle Hintergründe geklärt sind, verurteilen wir die abscheuliche Tat mit Nachdruck", schrieb Steinmeier. "Sie mahnt uns, sie erinnert uns an unsere Verantwortung, gemeinsam gegen Terrorismus vorzugehen. Gemeinsam müssen wir die offene Gesellschaft verteidigen." Der Präsident fügte hinzu: "Der Terror darf und wird nicht siegen." 

Bundeskanzlerin Merkel: Kondolenztelegramm an Theresa May

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schrieb in einem Kondolenztelegramm an die britische Premierministerin Theresa May, es sei "besonders verwerflich und niederträchtig, dass sich dieser Anschlag offenbar gezielt gegen Kinder und Jugendliche richtete". Die Bundesregierung verurteile "diesen Akt des Terrors auf das Schärfste". 

Im englischen Manchester hatte sich am Montagabend nach dem Ende eines Popkonzerts ein Selbstmordattentäter im Eingangsbereich in die Luft gesprengt. 22 Menschen wurden getötet und 59 weitere verletzt, darunter viele Kinder und Jugendliche. Zu der Tat bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat. 

Weitere Informationen zum Terroranschlag in Manchester finden Sie in unserem Ticker.

jp/gw/afp

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