+
In diesem mit Plane abgedecktem Mausoleum wurde Araft exhumiert.

Nach Exhumierung wegen Giftmordverdacht

Arafats Gebeine wieder unter der Erde

Ramallah - Wenige Stunden nach der Exhumierung sind die sterblichen Überreste des früheren palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat am Dienstag wieder bestattet worden.

Zur Nachprüfung seiner Todesursache entnahmen Ärzte Proben, die jetzt von Experten in der Schweiz, in Frankreich und Russland untersucht werden. Anschließend wurden die Gebeine nach palästinensischen Angaben wieder bestattet.

Arafat liegt in einem Mausoleum an seinem früheren Regierungssitz in Ramallah im Westjordanland begraben. Er starb im November 2004 an einem Schlaganfall, doch um seinen Tod ranken sich noch immer Spekulationen. An seiner Kleidung wurden dieses Jahr Spuren des radioaktiven Isotops Polonium gefunden, was den Verdacht nährte, er könnte vergiftet worden sein.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Deutsche IS-Angehörige im Irak zum Tode verurteilt
In Syrien und im Irak haben sich auch viele Ausländer der Terrormiliz IS angeschlossen - als Kämpfer oder Unterstützer. Darunter waren auch Deutsche, Männer wie Frauen. …
Deutsche IS-Angehörige im Irak zum Tode verurteilt
SPD-Parteitag: Mehr Jubel für GroKo-Gegner als für Schulz
SPD-Chef Martin Schulz hat auf dem SPD-Parteitag in Bonn eindringlich für Verhandlungen mit der Union über eine große Koalition geworben.
SPD-Parteitag: Mehr Jubel für GroKo-Gegner als für Schulz
AfD-Fraktionschef Gauland bietet FDP Zusammenarbeit an
Schulterschluss in der Opposition? Der prominente AfD-Politiker Gauland würde gerne mit der FDP zusammenarbeiten. Landen kann er damit nicht.
AfD-Fraktionschef Gauland bietet FDP Zusammenarbeit an
Sachsens Innenminister warnt vor "zweiter Zuwanderungswelle"
Dresden (dpa) - Angesichts einer vom Europaparlament angestrebten Reform des Asylrechts warnt Sachsens Innenminister Roland Wöller vor einer "zweiten Zuwanderungswelle".
Sachsens Innenminister warnt vor "zweiter Zuwanderungswelle"

Kommentare