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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hält einen Steuerbonus für Bürger, die ihr Haus verstärkt gegen Einbrecher schützen, für sinnvoll.

Herrmann unterstützt Steuerbonus für Einbruchschutz

München - Angesichts der steigenden Zahl von Wohnungseinbrüchen unterstützt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die Forderung nach einem Steuerbonus für mehr Einbruchschutz.

Update vom 22. März 2017: Bei der KfW-Förderung von Einbruchschutz gelten neue Regeln. Wer sein Haus sicherer machen möchte, profitiert schon bei kleineren Umbaumaßnahmen. Wir haben zusammengefasst, was Sie zur neuen KfW-Förderung für Einbruchschutz wissen müssen.

„Das ist auf jeden Fall eine sinnvolle Maßnahme“, sagte Herrmann dem „Münchner Merkur“ (Dienstag). „Wir wissen, wie stark viele Bürger auf steuerliche Anreize reagieren. Wenn das dazu beitragen kann, dass noch mehr Bürger ihr Haus gegen Einbrüche schützen, wäre das im Sinne der Polizei.“

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte der „Bild“-Zeitung gesagt: „Wir müssen materielle Anreize für die Bürger schaffen, damit sie den Einbruchschutz in ihrem Haus oder ihrer Wohnung verbessern. Die Sicherungsmaßnahmen müssen steuerlich absetzbar sein.“

Herrmann kündigte Gespräche der Innenminister darüber an. „Wichtig wäre, dass sich die Koalitionsfraktionen möglichst schnell auf ein Modell einigen“, sagte er. Die Neuregelung könnte zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Mit großen Steuerausfällen rechnet Herrmann nicht.

dpa

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