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Die Steuereinnahmen sprudeln.

Bund profitiert aber weniger

Steuereinnahmen weiter im Plus

Berlin - Steigende Steuereinnahmen füllen die Staatskassen weiter. Der Bund allerdings profitiert vom gesamten Einnahmeplus des Staates nach wie vor weit weniger als Länder und Kommunen.

Im April verbuchte der Fiskus ein Plus gegenüber dem Vorjahresmonat von 2,5 Prozent (ohne reine Gemeindesteuern), wie das Bundesfinanzministerium in seinem aktuellen Monatsbericht mitteilte. Zu den Mehreinnahmen haben besonders die Lohnsteuer, die Einkommensteuer und die Steuern vom Umsatz beigetragen. Hier teilen sich Bund, Länder und Gemeinden das Aufkommen.

Der Bund allerdings profitiert vom gesamten Einnahmeplus des Staates nach wie vor weit weniger als Länder und Kommunen. Sein Aufkommen stieg im April nur um 0,4 Prozent. Ursache seien ein Minus bei reinen Bundessteuern sowie höhere Abführungen an die EU, heißt es. Die Länder verbuchten ein Plus von 2,7 Prozent - auch durch die gute Entwicklung der reinen Ländersteuern. Die Einnahmen der Gemeinden aus gemeinschaftlichen Steuern stiegen - aufgrund des guten Ergebnisses bei der Lohn- und Einkommensteuer - um 7,1 Prozent.

Das Finanzministerium rechnet mit einem weiteren Wirtschaftsaufschwung. „Den in die Zukunft weisenden Wirtschaftsdaten zufolge überwiegen die Kräfte, die eine Fortsetzung des konjunkturellen Aufschwungs anzeigen“, heißt es. Im zweiten Quartal sei mit einer schwächeren Zunahme des Bruttoinlandsprodukts zu rechnen als im ersten Quartal, das vom milden Wetter profitiert habe und daher von einer „Überzeichnung der wirtschaftlichen Aktivität“ geprägt gewesen sei. Dies sei aber ein technischer Effekt. „Die konjunkturelle Grunddynamik bleibt deutlich aufwärts gerichtet.“

dpa

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