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Edmund Stoiber.

Nach Landtagswahlen

Stoiber fordert von CDU Strategiewechsel

Nach den CDU-Verlusten bei den jüngsten Landtagswahlen hat der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber von der Schwesterpartei einen grundlegenden Strategiewechsel gefordert.

„Ja, es geht auch um eine Kursänderung“, sagte der 74-Jährige dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Die Positionen der CSU müssten wieder Positionen der CDU werden. „Wenn Grüne und Linke die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel loben und die CSU dafür hart angreifen, dann geht das für die Union nicht gut.“

Für die CSU gelte bis heute die Position von Franz Josef Strauß, dass man rechts von der CSU keine demokratisch legitimierte Partei zulassen dürfe. Diesen Satz habe er „von Generalsekretär Peter Tauber nie gehört, nie von Angela Merkel, nie von Peter Altmaier“, sagte Stoiber. „Ich glaube auch, dass ihnen dieser Satz fremd ist.“

Die Debatte um die richtige Flüchtlingspolitik müsse zwischen CSU und CDU verbreitert werden. „Die CDU sollte Horst Seehofer auf ihre Landesparteitage einladen, damit er da die Dinge darlegen kann“, sagte Stoiber mit Blick auf den Dissens zwischen CSU und CDU in der Flüchtlingspolitik.

dpa

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