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Er darf wieder ran: Bayerns Alt-Ministerpräsident Edmund Stoiber, wird beim Politischen Aschermittwoch (hier ein Bild aus dem Jahr 2012) in Passau als Redner auftreten.

Politischer Aschermittwoch

Stoiber soll in Passau nochmal ran

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München – Verflixter Aschermittwoch: Meistens ist Horst Seehofer um die Jahreszeit erkältet und kann in Passau nur krächzen. Auch für heuer hat er deshalb einen anderen Promi-Redner gefunden.

Edmund Stoiber wird wohl erneut als Aschermittwochs-Redner reaktiviert. CSU-Chef Horst Seehofer kündigte im Münchner Merkur an, er werde seinen Vorgänger bitten, in Passau wieder ans Mikrofon zu treten, wenn es ihm „irgendwie möglich“ sei. „Er ist ja nach Strauß der Mister Aschermittwoch.“ Eine längere Rede soll auch Niederbayerns CSU-Chef Manfred Weber halten. Seehofer selbst spricht ebenfalls am 18. Februar. „Ich bin noch immer selbst mit in die Redeschlacht gezogen“, sagte der CSU-Vorsitzende dem Merkur. „Das System mit mehreren Rednern, mehr Information und mehr Unterhaltung, hat sich bewährt.“

Kurz vor der zweiten CSU-Klausur in Kreuth verlangte der Ministerpräsident von den Landtags- und Bundestagsabgeordneten, sich 2015 mit Druck um die Sacharbeit zu kümmern. Keiner könne sich zurücklehnen. „2015 ist das wichtigste Jahr für unseren Erfolg bei den nächsten Wahlen. Jetzt werden die Fundamente gelegt.“ 2016 sei „nicht das geborene Jahr für Sachpolitik“, sagte er voraus: „Wir können deshalb jetzt unmöglich Zeit verplempern für Personal- oder Koalitionsdebatten.“

Für seine eigene Zukunft schloss Seehofer auf Nachfrage ein Abweichen vom geplanten Abschied 2018 aus. „Ich würde es als große Wählertäuschung ansehen, aus politischen oder taktischen Gründen vor 2018 das Amt zur Verfügung zu stellen. Davon kann es nur eine Ausnahme geben: die Gesundheit.“ Auf die Frage nach seiner Fitness sagte er: „Mir geht’s sehr gut, achten Sie nicht auf zweckgesteuerte Zweifel daran. Ich habe eben zwei Aufgaben als Ministerpräsident und Parteivorsitzender, die in höchstem Maß anspruchsvoll sind. Ich gehe ständig an die Grenze dessen, was man sich körperlich zumuten kann.“

Das ganze Interview am Samstag im Münchner Merkur.

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