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Es geht um zwei Schreiben

Strafanzeige: AfD Niedersachsen soll gefälschte Briefe verbreiten

Hat sich die AfD auf zwei Briefen unerlaubterweise mit dem Briefkopf der Landeswahlleiterin geschmückt? Das werden jetzt die zuständigen Gerichte klären. 

Hannover - Der AfD Niedersachsen drohen wegen Verbreitung von gefälschten Schreiben der Landeswahlleiterin juristische Probleme. „Wir haben heute Vormittag per Fax Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Hannover erstattet“, teilte am Donnerstag Behördensprecherin Antje Hennings mit.

Landeswahlleiterin Ulrike Sachs

Anlass ist eine Erklärung der Alternative für Deutschland (AfD), die sich auf zwei Schreiben mit Briefkopf der Landeswahlleiterin stützt. Die AfD wollte damit belegen, dass ihre Landesliste für die Bundestagswahl entgegen anderslautender Angaben korrekt zustande gekommen ist.

Landeswahlleiterin Ulrike Sachs sagte, die Briefe seien eine Fälschung. „Diese Schreiben sind von der Niedersächsischen Landeswahlleiterin weder gefertigt noch mit ihrer eigenhändigen Unterschrift versehen worden; zudem sind sie inhaltlich unzutreffend“, hieß es in einer Erklärung von Sachs.

dpa

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