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Die Hansestadt steht schon zwei Wochen vor dem Gipfel unter starkem Polizeischutz.

Linksextreme Gewalttäter

Straftaten bei G20-Gipfel geplant: Zwei Männer kurzzeitig festgenommen

Hatten sie Straftaten geplant? Zwei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg hat die Hamburger Polizei zwei Verdächtige kurzzeitig festgenommen.

Hamburg/Berlin - Die in Berlin gemeldeten Männer seien als linksextremistische Gewalttäter bekannt, teilte die Polizei am Freitag mit. Die 23 und 27 Jahre alten Männer fielen demnach einem Anwohner in der Nacht zum Donnerstag in Hamburg-Altona auf. Beamte überprüften ihre Identität und entdeckten in ihrer unmittelbaren Nähe einen Transporter mit Berliner Kennzeichen. Den Polizeiangaben zufolge fanden sie darin Sprechfunkgeräte, Latexhandschuhe, Einwegschutzanzüge und Streusandkisten. Außerdem sei eine Liste mit Kennzeichen ziviler Polizeifahrzeuge gefunden worden.

Die Polizei geht davon aus, dass die Verdächtigen zur Vorbereitung schwerer Straftaten im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel nach Hamburg reisten. Nach ihrer vorläufigen Festnahme seien die Männer wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Allerdings sprach die Polizei ein Aufenthaltsverbot für den Bereich des Messegeländes sowie des Schanzenviertels aus.

Die G20, zu denen 19 Staats- und Regierungschefs aus den führenden Industrie- und Schwellenländern sowie Vertreter der EU gehören, treffen sich am 7. und 8. Juli in der Hamburger Messe. Zehntausende Demonstranten werden erwartet - darunter auch bis zu 8000 gewaltbereite. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan will seine Teilnahme an dem Gipfel möglicherweise auch für einen Auftritt vor seinen Anhängern nutzen.

dpa

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