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"Acht Jahre sind genug"

Streit um G8: Gymnasial-Eltern sind sauer

München - Der Streit um das G8 reißt nicht ab. acht, neun oder gar zehn Jahre? Jetzt schalten sich die Eltern ein. Sie sind sauer, weil weder sie noch ihre Kinder gefragt werden.

Im Dauerstreit um die Zukunft des G8 schalten sich nun die Eltern ein - mit einem Plädoyer für das achtjährige Gymnasium. Die Landeselternvereinigung der Gymnasien warf den Lehrerverbänden und der Politik am Freitag vor, bei der Debatte über eine Verlängerung der Gymnasialzeit auf neun oder sogar zehn Jahre weder Eltern noch Schüler befragt zu haben. Nach einer Umfrage des Elternverbands gehen mehr als 70 Prozent der befragten Gymnasiasten gerne zur Schule.

„Wir haben über 20 000 Schüler befragt“, sagte Vizevorstand Rainer Kleybolte. „Ich denke schon, dass das repräsentativ ist.“ Viele Schüler schafften mit sehr guten Noten das Gymnasium in acht Jahren. „Es liegt nicht am System“, sagte Kleybolte. „Letztlich ist es egal, ob es acht, neun oder zehn Jahre sind. Man könnte auch G15 oder G20 fordern“, spottete der Elternvertreter. „Entscheidend ist eine vernünftige Förderung für jeden Schüler.“

Die Elternvereinigung reagierte damit auf die Diskussionen beim Bayerischen Philologenverband (bpv) und beim Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), die eine Verlängerung der Gymnasialzeit auf neun beziehungsweise zehn Jahre ins Gespräch gebracht hatten.

dpa

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