+

Streit um Medikament

Bayern kritisiert freie Abgabe der „Pille danach“

  • schließen

München – Die geplante rezeptfreie Abgabe der „Pille danach“ stößt auf scharfe Kritik der Staatsregierung.

Sie bedaure diese Entscheidung, sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) unserer Zeitung. „Die ,Pille danach‘ ist keine Halsschmerztablette, sondern ein starkes Medikament, das in den Hormonhaushalt der Frauen eingreift. Die Folge können heftige Nebenwirkungen sein.“ Sie bleibe dabei, dass eine ärztliche Untersuchung und Beratung sinnvoll sei. „Klar ist für mich: Die ,Pille danach‘ sollte für Minderjährige verschreibungspflichtig bleiben.“ Für alle Frauen müsse eine sorgfältige Beratung durch die Apotheken sichergestellt werden.  

cd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Seehofer: „Die SPD hat einen Fehler gemacht“
Nach den Sondierungen könnten Gespräche über eine neue GroKo starten - wenn der Parteitag der SPD zustimmt. Die Sozialdemokraten hadern aber mit den …
Seehofer: „Die SPD hat einen Fehler gemacht“
Britisches Unterhaus verabschiedet wichtiges Brexit-Gesetz
Das Unterhaus des britischen Parlaments hat ein wichtiges Brexit-Gesetz verabschiedet. Damit hat EU-Recht nicht mehr Vorrang vor nationalem Recht.
Britisches Unterhaus verabschiedet wichtiges Brexit-Gesetz
Guttenberg blickt kritisch nach Deutschland - und erinnert Merkel an ihren Auftrag
Karl-Theodor zu Guttenberg sieht von außen zu, wie die großen Parteien Deutschlands versuchen, eine neue Koalition zu bilden. Der einstige Hoffnungsträger der Union …
Guttenberg blickt kritisch nach Deutschland - und erinnert Merkel an ihren Auftrag
Ausnahmezustand in der Türkei vor sechster Verlängerung
Die türkische Führung will den Ausnahmezustand zum sechsten Mal verlängern. Eine Zustimmung des Parlaments gilt als sicher. Menschenrechtler kritisieren die Maßnahme …
Ausnahmezustand in der Türkei vor sechster Verlängerung

Kommentare