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Ein Video von dem Vorfall auf hoher See soll die Provokation Vietnams beweisen.

Karambolage auf hoher See?

Streit zwischen China und Vietnam eskaliert

Peking - Im Streit um eine chinesische Ölplattform vor der Küste Vietnams sieht sich Peking als Opfer einer gezielten Karambolage durch vietnamesische Schiffe.

„Es gab 63 vietnamesische Schiffe in der Gegend. Sie versuchten die Absperrung zu durchbrechen, und rammten chinesische Regierungsschiffe insgesamt 1416 Mal“, teilte das Außenministerium in Peking über einen Vorfall vom Samstag mit. Hanois Vorgehen sei illegal und stelle eine gezielte Provokation dar. Nach der Verankerung der Ölplattform hatte es im Mai schwere anti-chinesische Krawalle in Vietnam gegeben, bei denen vier Chinesen ums Leben kamen.

Chinas nimmt erstmals an Militärübung mit USA teil

China nimmt diesen Monat erstmals an einer von den USA organisierten Marine-Übung teil. Peking werde vier Schiffe inklusive eines Zerstörers und einer Fregatte schicken, zitierte das Parteiorgan „Volkszeitung“ am Montag den Sprecher der chinesischen Marine, Liang Yang. Die zentrale Militärkommission habe den Einsatz genehmigt. Dies sei das erste Mal, dass Chinas Marine an einer von den USA ausgerichteten Übung teilnehme, sagte der Sprecher. Die Übung RIMPAC gilt das größte internationale Marinemanöver der Welt. Zuletzt fand sie unter Beteiligung von mehr als 40 Schiffen sowie U-Booten aus 22 Ländern im Jahr 2012 vor der Küste von Hawaii statt.

dpa

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