+
Der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter.

Ex-Springer-Journalist

Streiter wird Vize-Regierungssprecher für CSU

Berlin - Der frühere Springer-Journalist Georg Streiter wird auch in der großen Koalition stellvertretender Regierungssprecher sein - allerdings nicht mehr für die FDP, sondern für die CSU.

Das berichtet der „Berliner Kurier“ unter Berufung auf CSU-Kreise. Demnach hat CSU-Chef Horst Seehofer diese Entscheidung am vergangenen Donnerstag in Abstimmung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) getroffen. SPD-Chef Sigmar Gabriel habe zugestimmt, dass weiterhin alle drei Koalitionspartner einen Sprecher stellen können. Eine offizielle Bestätigung der CSU gab es zunächst nicht.

Streiter war 2011 von der FDP nominiert worden, er gehört keiner Partei an. In CSU-Kreisen hieß es nach Darstellung der Zeitung, die Erfahrung Streiters sei ein „unbestreitbarer Vorteil“. Sabine Heimbach, die 2009 von der CSU als Stellvertreterin von Regierungssprecher Steffen Seibert berufen worden war, wechselt zum 1. April nächsten Jahres in die Wirtschaft. In der großen Koalition von 2005 bis 2009 stellte die CSU keinen stellvertretenden Sprecher.

Das ist das Kabinett der Großen Koalition

Das ist das Kabinett der Großen Koalition

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Erbschaften und Schenkungen erreichen wieder Höchststand
In Deutschland haben Erbschaften und Schenkungen wieder einen Höchststand erreicht. Von den Finanzämtern wurden 2016 Vermögensübertragungen in Höhe von 108,8 Milliarden …
Erbschaften und Schenkungen erreichen wieder Höchststand
Terror in Spanien: Attentäter mit Verbindungen ins Ausland
Die spanischen Sicherheitsbehörden versuchen, den Anschlägen von vergangener Woche auf den Grund zu gehen. Vieles deutet darauf hin, dass die Terroristen enge …
Terror in Spanien: Attentäter mit Verbindungen ins Ausland
Mindestens 30 Zivilisten sterben bei Luftangriffen im Jemen
Sanaa (dpa) - Bei Luftangriffen der von Saudi-Arabien geführten Koalition sind im Jemen nach Angaben von Rebellen mindestens 30 Menschen getötet worden.
Mindestens 30 Zivilisten sterben bei Luftangriffen im Jemen
Kanadischer Richter muss sich wegen Trump-Kappe verantworten
In Ontario hat am Mittwoch ein Disziplinarverfahren gegen einen Richter begonnen, der am Tag nach dem Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump mit einer "Make America …
Kanadischer Richter muss sich wegen Trump-Kappe verantworten

Kommentare