+
Blick in Simferopol, das auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim liegt, auf Plattenbauten. Foto: Hannibal/Archiv

Zwei Millionen ohne Strom

Stromversorgung der Krim aus der Ukraine unterbrochen

Sewastopol/Moskau (dpa) - Auf der Halbinsel Krim sind in der Nacht zum Sonntag überall die Lichter ausgegangen. Knapp zwei Millionen Menschen waren ohne Stromversorgung, berichteten die russischen Agenturen am Sonntagmorgen.

Nach ersten Berichten der Agentur Tass waren auf dem ukrainischen Festland bei Cherson mehrere Masten der Starkstromleitung gesprengt worden, über die die von Russland annektierte Halbinsel bisher mit Elektrizität versorgt wurde.

Während Kliniken auf Notstromversorgung durch Generatoren umschalteten, sorgte der umgehend eingesetzte Krisenstab dafür, dass zumindest die Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur der Krim eine Grundversorgung mit Strom erhielt. Ansonsten herrschte auf der Krim ein "vollständiger Blackout", hieß es bei Tass.

Moskau hat die zur Ukraine gehörende Krim Anfang 2014 in einer umstrittenen Aktion annektiert und in die Russische Föderation eingegliedert.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

CSU-Parteitag will Söder zum neuen Parteichef küren
München (dpa) - Knapp zwei Monate nach der Rücktrittserklärung von Horst Seehofer will die CSU an diesem Samstag einen neuen Parteichef wählen.
CSU-Parteitag will Söder zum neuen Parteichef küren
Polen nimmt Abschied vom Bürgermeister Danzigs
Danzig (dpa) - Knapp eine Woche nach dem tödlichen Messerattentat auf Danzigs Bürgermeister nimmt Polen am Samstag Abschied. Pawel Adamowicz wird am Mittag in der …
Polen nimmt Abschied vom Bürgermeister Danzigs
Machtwechsel an der CSU-Spitze: Sanfte Töne aus kratziger Kehle
Machtwechsel in der CSU: Markus Söder übernimmt den Vorsitz von Horst Seehofer. Er verspricht, was man mit ihm bisher selten verband.
Machtwechsel an der CSU-Spitze: Sanfte Töne aus kratziger Kehle
Kommentar zum Ende Horst Seehofers als CSU-Chef: Abschied vom Untoten
Für Horst Seehofer steht der Abschied als Chef der CSU an. Die unverhohlene Erleichterung, die darüber vorherrscht, wird Seehofers Leistung nicht gerecht, meint Mike …
Kommentar zum Ende Horst Seehofers als CSU-Chef: Abschied vom Untoten

Kommentare