+
Flüchtlingskinder vor der Erstaufnahme in Rugenbarg. 

Studie zeigt Nachholbedarf auf

Deutschland bei Kinderrechten auf Platz 12

Amsterdam - Deutschland sollte mehr gegen die Diskriminierung von behinderten Kindern und Kindern von Zuwanderern tun, so das Ergebnis einer Studie der Organisation Kidsrights.

Die Rechte der Kinder werden nach einer Studie der internationalen Organisation Kidsrights am besten in Norwegen geschützt. Deutschland erreichte auf der am Montag in Amsterdam veröffentlichten Rangliste der Kinderrechte Platz 12 von 163 Ländern.

Ungleichheit beim Zugang zu Bildung

Deutschland wurde ermahnt, stärker gegen Diskriminierung von behinderten Kindern und Kindern von Zuwanderern vorzugehen. Bemängelt wurde Ungleichheit etwa beim Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. In zahlreichen Ländern würden besonders schutzbedürftige Kinder - etwa Kinder mit Behinderung oder Straßen- und Flüchtlingskinder - diskriminiert, stellte die Organisation fest.

Als einziges nichteuropäisches Land ist Tunesien unter den Top 10. Am schlechtesten schnitten Afghanistan, die Zentralafrikanische Republik und Vanuatu im Südpazifik ab.

Kidsrights untersucht jährlich gemeinsam mit der Rotterdamer Erasmus-Universität die Lage bei Kinderrechten. Grundlage sind Informationen der UN aus 163 Ländern, die die Kinderrechtskonvention ratifiziert hatten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Britischer Außenminister Johnson fällt auf Telefonstreich herein
Zwei russische Komiker haben sich einen Scherz erlaubt und den britischen Außenminister reingelegt. Die Aufnahme des Telefonstreichs veröffentlichten die beiden auf …
Britischer Außenminister Johnson fällt auf Telefonstreich herein
Atomwächter der IAEA: Iran hält sich weiter an Atomabkommen
Drei Jahre ist das Atomabkommen mit dem Iran reibungslos gelaufen, dann sind die USA ausgestiegen. Die Atomwächter haben jetzt geprüft, ob der Iran sich wie bisher …
Atomwächter der IAEA: Iran hält sich weiter an Atomabkommen
AfD-Abgeordneter fordert Arbeitsverbot für fastende Muslime
Fahrer und Mediziner sollen während des muslimischen Fastenmonats nicht arbeiten dürfen. Das fordert jetzt AfD-Bundestagsabgeordneter Martin Sichert.
AfD-Abgeordneter fordert Arbeitsverbot für fastende Muslime
„Große Gelegenheit für Frieden verpasst“ - Trump sagt Gipfel mit Nordkoreas Machthaber Kim ab
Nun also doch nicht: Der historische Gipfel Nordkorea-USA ist geplatzt. Der US-Präsident zieht den Stecker, und er gibt seinem Gegenüber in Pjöngjang die ganze Schuld.
„Große Gelegenheit für Frieden verpasst“ - Trump sagt Gipfel mit Nordkoreas Machthaber Kim ab

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.