+
Guido Westerwelle ruft im Sudan zu einem friedlichen Miteinander auf.

Sudan: Westerwelle ruft zu friedlichem Miteinander auf

Berlin - Außenminister Guido Westerwelle hat die beiden künftigen sudanesischen Staaten zu einem friedlichen Miteinander aufgerufen. Wegen der Aschewolke musste der geplante Besuch abgesagt werden.

In einem Telefonat mit dem sudanesischen Außenminister Ali Karti forderte er am Donnerstag insbesondere eine “friedliche und tragfähige Lösung“ für die umstrittene Provinz Abyei. Der Südsudan will sich im nächsten Monat vom Rest des Landes abspalten und für unabhängig erklären.

Der arabische Frühling: In diesen Ländern wird rebelliert

Der „arabische Frühling“: In diesen Ländern wurde rebelliert

Ursprünglich hatte Westerwelle diese Woche den derzeit noch größten afrikanischen Staat besuchen wollen. Wegen des Ausbruchs eines Vulkans, der eine riesige Aschewolke zur Folge hatte, musste der Flug jedoch verschoben werden. Die Reise soll jetzt kommende Woche stattfinden, also ebenfalls noch vor der Unabhängigkeit am 9. Juli. Zu den verschiedenen Konfliktthemen zwischen Süd und Nord gehört die Zukunft der rohstoffreichen Region Abyei.

Westerwelle betonte: “Nur partnerschaftlich und im Geiste guter Nachbarschaft werden sich beide Staaten zum Wohle aller Sudanesen entwickeln.“ Deutschland sei bereit, dazu seinen Beitrag zu leisten. Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch beschlossen, den Südsudan anzuerkennen. In der Hauptstadt Juba soll auch eine Botschaft eröffnet werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

SPD-Chefin Nahles: Arbeite weiter an Rot-Rot-Grün
Berlin (dpa) - Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hat die Möglichkeit eines rot-rot-grünen Bündnisses auf Bundesebene noch nicht abgeschrieben: "Ich bin nach wie vor im …
SPD-Chefin Nahles: Arbeite weiter an Rot-Rot-Grün
Sicherheitsbehörden identifizieren mehr Risiko-Islamisten
Die Zahl jener Radikal-Islamisten steigt, die von Verfassungsschutz und Polizei in die terroristische Szene eingeordnet werden. Erstmals gibt es auch Details über die …
Sicherheitsbehörden identifizieren mehr Risiko-Islamisten
Grünenchef Habeck: Müssen erkennbare Machtoption schaffen
Eine große Verantwortung bürdet Parteichef Habeck seinen Grünen auf. Sie sollen entscheidend dazu beitragen, dass Gesellschaft und Politik nicht nach Rechts abdriften. …
Grünenchef Habeck: Müssen erkennbare Machtoption schaffen
„Warum rufen die nicht an?“- Versklavte Jesidin erhebt schwere Vorwürfe gegen deutsche Behörden
Eine Jesidin ist in Deutschland offenbar von ihrem Peiniger der Terrormiliz IS erneut bedroht worden. Auch andere Frauen scheinen den mutmaßlichen Täter zu kennen.
„Warum rufen die nicht an?“- Versklavte Jesidin erhebt schwere Vorwürfe gegen deutsche Behörden

Kommentare