+
Südkoreanische Militäroffiziere passen an der Grenze auf den leuchtenden Turm auf, der für Christen errichtet wird.

Leuchtender Turm an Grenze

Christbaum: Südkorea provoziert Kim Jong Un

Seoul - Südkorea erlaubt an der Grenze zu Nordkorea, einen riesige, leuchtenden Weihnachtsturm aufzustellen. Für die Christen im Land. Und das obwohl sich Kim Jong Un aufregen wird.

Ungeachtet früherer Proteste aus Nordkorea will Seoul einer christlichen Gruppe erneut die Errichtung einer riesigen Weihnachtsbaum-Installation an der Grenze erlauben. Das südkoreanische Verteidigungsministerium erklärte am Dienstag, es habe aus Respekt vor der Religionsfreiheit dem Christlichen Rat Koreas (CCK) erlaubt, an der Grenze einen neuen Turm zu errichten. Im August war ein existierender 20 Meter hoher Turm, der zu Weihnachten mit Lichtern und einem Kreuz geschmückt wurde, abgebaut worden. Offiziell wurde dies damit begründet, dass die 43 Jahre alte Struktur baufällig sei.

Nordkorea warnte vor "katastrophalen Folgen"

Die kommunistische Staatsführung in Nordkorea hatte den Turm als Mittel der psychologischen Kriegsführung bezeichnet und gedroht, ihn zu beschießen, sollte er nicht verschwinden. Der Bau eines neuen Turms wird Pjöngjang mit Sicherheit erzürnen. Im November hatte Nordkorea vor "katastrophalen Folgen" gewarnt, sollte die Installation wieder aufgebaut werden.

Die CCK sagte am Dienstag, der neue Turm werde mit neun Metern kleiner sein als bisher. Ob Seoul das Anknipsen der Licht-Installation erlaubte, hing in den vergangenen Jahren vom aktuellen Verhältnis zu Pjöngjang ab.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Polizei veröffentlicht Bilder vom Manchester-Attentäter kurz vor dem Anschlag
Schon wieder hat ein Selbstmordanschlag die Welt erschüttert: Am Montag riss ein Attentäter 22 Menschen in den Tod, darunter viele Kinder. Die Polizei meldet mehrere …
Polizei veröffentlicht Bilder vom Manchester-Attentäter kurz vor dem Anschlag
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben
Eigentlich hätte es für viele Briten ein schönes, langes Wochenende werden sollen. Denn am Montag haben sie frei. Doch es geht - trotz herabgestufter Terrorwarnstufe - …
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben
Irans Oberhaupt nennt Monarchen Saudi-Arabiens „Idioten“
Zwischen dem Iran und Saudi-Arabien geht es verbal hoch her. Ajatollah Ali Chamenei nennt die Führungsriege des Rivalen einen „wertlosen Haufen“.
Irans Oberhaupt nennt Monarchen Saudi-Arabiens „Idioten“
„Eine Krankheit“: Papst attackiert Finanzinvestoren
Der Papst hat in einer Rede vor Stahlarbeitern massiv gegen Spekulanten gewettert - er sprach von einer „wirtschaftlichen Krankheit“.
„Eine Krankheit“: Papst attackiert Finanzinvestoren

Kommentare