+
Will zum Gründungstag seiner Arbeiterpartei am 10. Oktober Satelliten ins All schießen: Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Foto: Rodong Sinmun

Südkorea warnt Nordkorea vor Raketenstart

Seoul (dpa) - Südkorea hat Nordkorea vor dem Start einer neuen Weltraumrakete gewarnt. Der Start einer Rakete mit großer Reichweite wäre eine "ernste Provokation", sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul.

Pjöngjang würde damit gegen UN-Resolutionen verstoßen, die dem Land Raketenstarts unter Verwendung ballistischer Raketentechnik verböten, wurde er von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert.        

Nordkorea hatte angedeutet, zum Gründungstag der in dem Land herrschenden Arbeiterpartei am 10. Oktober einen Satelliten ins All schießen zu wollen. Die Welt werde erleben, wie "eine Reihe von nordkoreanischen Satelliten in den Himmel fliegen", hieß es in einer von den staatlichen Medien veröffentlichten Erklärung der nationalen Raumfahrtbehörde. Die Behörde nannte keinen konkreten Zeitpunkt. Allerdings hieß es, ihr Direktor sei zum Gründungstag der Partei zur Entwicklung der Weltraumerforschung befragt worden.      Der UN-Sicherheitsrat hatte Anfang 2014 nach dem Start einer mehrstufigen Rakete durch Nordkorea die Sanktionen gegen Pjöngjang ausgeweitet. Während Nordkorea von einem Satellitenstart zu friedlichen Zwecken gesprochen hatte, vermuteten die USA und Südkorea einen erneuten verschleierten Waffentest im Rahmen des umstrittenen Atomprogramms des Landes.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Steuer-Pläne von Union und SPD: Klar unterscheidbar
In einer Zeit, in der die Millionen und Milliarden nur so durcheinander purzeln, fällt eine realistische Einschätzung der Steuerkonzepte von Union und SPD nicht leicht. …
Steuer-Pläne von Union und SPD: Klar unterscheidbar
Merkel rückt vom Nein der CDU zur Ehe für alle ab
Die Kanzlerin strebt eine Gewissensentscheidung im Bundestag an, ob Homosexuelle auch bei der Ehe gleichgestellt werden sollen. Damit würde die Ehe für alle wohl …
Merkel rückt vom Nein der CDU zur Ehe für alle ab
Merkel betont erneut ihre Differenzen mit Trump
Kurz vor dem G20-Gipfel in Hamburg hat Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut ihre Differenzen mit US-Präsident Donald Trump in der Frage der internationalen …
Merkel betont erneut ihre Differenzen mit Trump
"Jamaika"-Koalition in Schleswig-Holstein ist perfekt
Schleswig-Holsteins neue Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP ist in trockenen Tüchern. Nach CDU und Grünen stimmten auch die Liberalen dem Koalitionsvertrag zu. …
"Jamaika"-Koalition in Schleswig-Holstein ist perfekt

Kommentare