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Gabriele Pauli, unabhängige Kandidatin für das Bürgermeisteramt auf Sylt, und der von SPD und Sylter Wählervereinigung unterstützte Kandidat Nikolas Häckel reichen sich die Hand.

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Sylt: CSU-Rebellin Pauli muss in Stichwahl

Sylt - Kein Durchmarsch für Gabriele Pauli, die bekannteste Bewerberin bei der Bürgermeisterwahl auf Sylt. Die einstige „CSU-Rebellin“ wird nun im Januar aber zur Stichwahl antreten.

Die frühere Fürther Landrätin Gabriele Pauli hat die erste Runde der Bürgermeisterwahl auf Sylt gewonnen, die nötige absolute Mehrheit aber deutlich verfehlt. Daher kommt es am 11. Januar zur Stichwahl. Neben der als „CSU-Rebellin“ bekannt gewordenen Pauli erreichte am Sonntag auch Nikolas Häckel den zweiten Wahlgang.

Die 57 alte Pauli, die als Parteilose antrat, bekam nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis 30,6 Prozent der Stimmen. Der 40 Jahre alte Bauamtsleiter Häckel aus Kronshagen bei Kiel lag mit 27,0 Prozent knapp dahinter. Er kandidierte für die Sylter Wählergemeinschaft. Insgesamt traten sechs Bewerber zur Wahl auf der Nordsee-Insel an.

Bernd Reinartz, den die CDU nominiert hatte, errang 17,9 Prozent. Robert Wagner aus Aachen kam auf mit 17,4, Markus Ballentin aus Köln auf 1,7 Prozent. Beide waren als unabhängige Bewerber angetreten. Der Sylter Lars Schmidt vereinte 5,5 Prozent der Stimmen auf sich. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,5 Prozent.

„Ich bedanke mich bei den Wählern für das tolle Ergebnis“, sagte Pauli nach der Bekanntgabe der Zahlen. Der Wahlkampf sei sehr aufregend gewesen. „Dass ich vorne liege, hat mich sehr gefreut.“ Häckel sagte, er wolle die Bürger weiter davon überzeugen, „dass ich der Richtige bin“.

Der Wahlkampf hatte bundesweit Beachtung gefunden, vor allem wegen der Bewerbung Paulis. Sie war bereits im Frühjahr nach einer Politikpause ins Gespräch für die vakante Bürgermeisterstelle gebracht worden. Dann besuchte sie mehrfach die Insel und fand Gefallen am Norden. Im August stellte sie sich erstmals den Syltern vor, bei einer Lesung aus ihrem Buch „Die rote Rebellin“.

Politiker und ihre Affären

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dpa

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