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Syriens Staatschef Baschar al-Assad.

Opposition spricht von "Farce"

Syrien: Präsidentenwahl mitten im Bürgerkrieg

Damaskus - Mitten im Bürgerkrieg haben am Dienstagmorgen in Syrien die umstrittenen Präsidentenwahlen begonnen.

Gegen Staatschef Baschar al-Assad treten zwei weitgehend unbekannte Kandidaten an, die als chancenlos gelten. Prominente Oppositionelle waren als Bewerber faktisch ausgeschlossen, da die meisten von ihnen im Kampf gegen die Regierung stehen oder im Exil leben. Viele der offiziell knapp 16 Millionen Wahlberechtigten dürften wenig Möglichkeiten haben, abzustimmen. Denn gewählt wird nur dort, wo die Regierungstruppen die Kontrolle haben. Zudem sind Millionen von Syrern im In- und Ausland auf der Flucht. Die Opposition nennt die Wahl eine „Farce“.

dpa

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