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Mitglieder der syrischen Opposition haben mit dem Abzug aus der belagerten Stadt Homs begonnen.

Belagerte Stadt

Syrien: Rebellen ziehen aus Homs ab

Damaskus - Die syrischen Rebellen haben am Mittwochmorgen nach eigenen Angaben mit dem Abzug aus ihrer einstigen Hochburg Homs begonnen.

Syrische Rebellen haben die belagerte Altstadt von Homs nach zwei Jahren verlassen. Das Gebiet wurde zu einem Symbol für den Widerstand gegen Präsident Baschar al-Assad. Revolutionäre schrieben im Kurzmitteilungsdienst Twitter unter dem Stichwort „Trauriger Mittwoch“ über den Abzug.

Arabische Medien meldeten unter Berufung auf Oppositionelle, die ersten drei Busse mit 120 Kämpfern und Zivilisten seien am Morgen in Richtung Norden abgefahren.

Die Rebellen hatten zuvor eine Vereinbarung über eine lokale Waffenruhe mit dem Regime getroffen. Teil der Vereinbarung ist dem Vernehmen nach auch die Freilassung von gefangenen Assad-Anhängern durch die Rebellen. Nach Informationen der Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter sollen die Rebellen auch ihre Blockade der beiden schiitischen Ortschaften Nebl und Al-Sahra in der Provinz Aleppo lockern.

In den Altstadt-Vierteln, die von den Regierungstruppen mehr als zwei Jahre lang belagert worden waren, hatte es zuletzt kaum noch Nahrungsmittel und medizinische Hilfe gegeben.

Die staatliche Nachrichtenagentur Sana bezeichnete den Abzug der Rebellen als ersten Schritt auf dem Weg zur Versöhnung in der Stadt. Die US-Regierung hatte dem Regime mehrfach vorgeworfen, es hungere die Bevölkerung in den von Rebellen kontrollierten Gebieten als Teil seiner Kriegstaktik aus.

AFP/dpa

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