Krieg in Syrien

Bericht: Russische Luftwaffe greift Ziele in Palmyra an

Damaskus - Russische Kampfflugzeuge haben nach Angaben des syrischen Fernsehens Ziele in der antiken Stadt Palmyra angegriffen.

Die Angriffe erfolgten "in Koordination mit der syrischen Luftwaffe", berichtete das syrische Fernsehen am Dienstag unter Berufung auf Militärkreise. Die Extremisten der radikalsunnitischen IS-Organisation hatten die zum Weltkulturerbe gehörende antike Stadt Ende Mai erobert und seither zahlreiche wertvolle Stätten dort zerstört.

Der Direktor der Antikenbehörde, Mamun Abdelkarim, warnte vor kurzem, dem der Stadt drohe die vollständige Vernichtung. Palmyra könne nur gerettet werden, wenn die internationale Gemeinschaft die syrische Armee bei der Befreiung der Stadt von der IS-Miliz unterstütze.

Russland hatte am 30. September mit seiner Militärintervention in Syrien begonnen. Moskau will nach eigener Darstellung mit den Luftangriffen die Extremisten der IS-Miliz und der Al-Nusra-Front sowie andere "Terroristen" bekämpfen. Der Westen wirft Russland aber vor, vor allem Staatschef Baschar al-Assad stützen zu wollen.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neue Bewegung bei „Obamacare“: Trump erklärt seine Unterstützung
In den erbitterten Streit um die Krankenversicherung „Obamacare“ kommt überraschend neue Bewegung.
Neue Bewegung bei „Obamacare“: Trump erklärt seine Unterstützung
Linke legt Machtkampf bei
Potsdam (dpa) - Die bisherigen Fraktionschefs der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, sollen die Fraktion weiter anführen. 
Linke legt Machtkampf bei
Linke legt Machtkampf bei - Kompromiss passiert Fraktion
Die bisherigen Fraktionschefs der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, sollen die Fraktion weiter anführen.
Linke legt Machtkampf bei - Kompromiss passiert Fraktion
Kurden-Präsident Barsani gibt Rivalen Schuld für Gebietsverluste
Kurden-Präsident Massud Barsani hat politischen Rivalen die Schuld für den Verlust kurdisch kontrollierter Gebiete an Iraks Sicherheitskräfte gegeben.
Kurden-Präsident Barsani gibt Rivalen Schuld für Gebietsverluste

Kommentare