+
Tritt zurück: Syrien-Vermittler Lakhdar Brahimi.

Nach fast zwei Jahren

Syrien-Vermittler Brahimi zurückgetreten

New York - Nach knapp zwei Jahren im Amt hat der Syrien-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi seinen Rücktritt angekündigt.

Der Algerier scheide zum 31. Mai als Unterhändler für die Vereinten Nationen und die Arabische Liga aus, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Dienstag in New York. Über den Rücktritt des 80-Jährigen war lange spekuliert worden.

Brahimi rief den von Russland und China blockierten Sicherheitsrat erneut zum Handeln auf. „Ich bin sicher, dass die Krise enden wird“, sagte er. „Die Frage ist, wie viele Menschen bis dahin noch sterben werden und wie viel Zerstörung es noch geben wird.“

„Ich habe mit großem Bedauern den Rücktritt von Herrn Brahimi akzeptiert“, sagte Ban. „Er hat sich bemüht, den brutalen und immer schlimmer werdenden Bürgerkrieg in Syrien zu beenden. Er sah sich einer fast unlösbaren Aufgabe gegenüber.“ Dabei habe Brahimi mit großer Geduld und Geschick gearbeitet.

Scholl-Latour: Der "Welterklärer" redet Klartext

Scholl-Latour: Der "Welterklärer" redet Klartext

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zehntausende demonstrieren in München gegen „verantwortungslose“ CSU-Politik
Die Polizei spricht von mindestens 25.000 Demonstranten. Die „Politik der Angst“ der CSU trieb am Sonntag zehntausende Menschen auf Münchens Straßen, die dagegen ein …
Zehntausende demonstrieren in München gegen „verantwortungslose“ CSU-Politik
Syrische Weißhelme über Israel gerettet
Die syrische Hilfsorganisation Weißhelme hat im Bürgerkrieg mehr als 100.000 Menschen gerettet. Jetzt waren ihre Mitarbeiter selbst auf Hilfe angewiesen. Nach ihrer …
Syrische Weißhelme über Israel gerettet
#ausgehetzt: Zehntausende demonstrieren in München gegen die Politik der CSU
Vom Regen ließen sie sich nicht abhalten: Zwischen 25.000 und 50.000 Menschen haben am Sonntag in München gegen den Rechtsruck in Politik und Gesellschaft demonstriert. 
#ausgehetzt: Zehntausende demonstrieren in München gegen die Politik der CSU
Ecuadors Präsident will Assange Asyl entziehen
Seit mehr als sechs Jahren lebt Wikileaks-Gründer Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London. Doch angeblich will das Land ihm nun die schützende Hand entziehen. …
Ecuadors Präsident will Assange Asyl entziehen

Kommentare