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Bei einem Luftangriff auf die von Rebellen gehaltene Stadt Nawa im Süden Syriens sind Aktivisten zufolge zwölf Zivilisten getötet worden (Archivbild).

Attacke am Dienstagabend 

Luftangriff auf Rebellen-Stadt in Syrien: Zwölf Zivilisten getötet

Bei einem Luftangriff auf die von Rebellen gehaltene Stadt Nawa im Süden Syriens sind Aktivisten zufolge zwölf Zivilisten getötet worden.

Nawa - Die Attacke ereignete sich am späten Dienstagabend, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Nawa ist die letzte von Aufständischen kontrollierte Stadt in der Provinz Daraa, wo syrische Regierungstruppen mit Unterstützung des russischen Militärs eine großangelegte Offensive gestartet haben.

Die in Großbritannien ansässige oppositionsnahe Organisation hatte nach eigenen Angaben zunächst keine Erkenntnisse darüber, ob der Angriff von Truppen der syrischen Regierung oder russischen Verbündeten geflogen wurde. Ihre Angaben bezieht sie von Informanten aus Syrien. Diese können kaum unabhängig geprüft werden.

Aufständische in Nawa lehnten Rückzugsabkommen ab

Weniger als einen Monat nach Beginn der Offensive auf Daraa sind mehr als 90 Prozent der an der Grenze zu Jordanien liegenden Provinz wieder unter der Kontrolle des Militärs von Machthaber Baschar al-Assad. Die Rebellen zogen sich bereits aus weiten Teilen der Provinz zurück, wo der Aufstand gegen Assad 2011 begann.

Die Aufständischen in Nawa lehnten es bisher aber ab, in das unter hohem russischen Druck und angesichts der militärischen Erfolge des Regimes zustande gekommene Rückzugsabkommen einzuwilligen. Nach Angaben der Beobachtungsstelle liefen am Mittwoch weiterhin Verhandlungen, die Kämpfer dort ebenfalls zur Aufgabe zu bewegen.

AFP

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