Horror-Unfall in Formel 3 - So geht es der Münchner Fahrerin Sophia Flörsch (17)

Horror-Unfall in Formel 3 - So geht es der Münchner Fahrerin Sophia Flörsch (17)
+
Die vier Angeklagten im Alter von 24 bis 35 Jahren sollen für die Terrororganisation Dschabhat al-Nusra gekämpft haben.

Mitglieder in Terrormilitz

Syrische Flüchtlinge wegen Ermordung von 36 Menschen vor Gericht

Sie sollen im Auftrag der Terrormilitz al-Nusra Mitarbeiter der syrischen Regierung getötet haben. Nun stehen die jungen Männer in Stuttgart vor Gericht.

Stuttgart - Wegen der Ermordung von 36 Mitarbeitern der syrischen Regierung steht eine Gruppe von Flüchtlingen seit Montag vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart. In einer zur Terrormiliz Dschabhat al-Nusra zählenden Kampftruppe sollen drei der vier angeklagten Männer im Alter zwischen 24 und 35 Jahren im März 2013 auf einer Müllkippe in der Nähe von Tabka 36 Angehörige des von ihnen verhassten Assad-Regimes getötet haben. Die Opfer - Polizisten, Sicherheitsleute und Armeeangehörige - waren laut Anklage der Bundesanwaltschaft zuvor bei der Eroberung der Stadt Rakka gefangen genommen worden.

Die Angeklagten kamen später als Flüchtlinge nach Europa, lebten zuletzt in Leimen bei Heidelberg, Berlin, Reiskirchen nahe Gießen und Düsseldorf. Alle vier auch wegen Mitgliedschaft in einer Terrorvereinigung angeklagten Männer kündigten bereits an, sich zunächst weder zu den Tatvorwürfen noch zu sich selbst äußern zu wollen. Das Terrorverfahren wird wohl länger als ein Jahr dauern. 80 Termine bis in den Oktober 2018 sind laut Gericht geplant.

Dschabhat al-Nusra gilt als radikal-islamistische Organisation. Ihr Ziel ist es, den syrischen Machthaber Baschar al-Assad zu stürzen und einen auf islamischem Recht basierenden Gottesstaat zu errichten. Die Vereinigung gilt als eine maßgebliche Konfliktpartei im syrischen Bürgerkrieg. Die Bundesanwaltschaft bringt sie mit mehr als 1500 Anschlägen und 8700 Todesopfern in Verbindung.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Die SPD und das Unwort: Was tun mit Hartz IV?
Weg aus der Mitte nach links? Während die Umfragekönige der Grünen das Zentrum erobern, hadert die SPD mal wieder mit etwas, das viele als Wurzel allen Übels sehen: …
Die SPD und das Unwort: Was tun mit Hartz IV?
Kampf um Ministerposten in israelischer Regierungkrise
Jerusalem (dpa) - Angesichts einer Regierungskrise in Israel kämpft Ministerpräsident Benjamin Netanjahu um eine Stabilisierung seiner rechtsreligiösen Koalition. Aus …
Kampf um Ministerposten in israelischer Regierungkrise
Dieter Reiter zur GroKo: „...dann hat es keinen Sinn“
Vor der bald anstehenden Fastenzeit erlebt auch die SPD momentan eine wahre Fastenzeit. Nun äußerte sich Oberbürgermeister Dieter Reiter im Interview.
Dieter Reiter zur GroKo: „...dann hat es keinen Sinn“
Scholz bremst vor Merkel-Macron-Treffen bei EU-Digitalsteuer
Eine Digitalsteuer für US-Konzerne wie Amazon in Europa ist ein Wunschprojekt Frankreichs - aber die Bundesregierung fürchtet den Zorn Donald Trumps, etwa gegen deutsche …
Scholz bremst vor Merkel-Macron-Treffen bei EU-Digitalsteuer

Kommentare