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Waffen-Inspekteure in Syrien bei der Arbeit. Die Vernichtung der syrischen Chemiewaffen soll nun auch in Deutschland vollzogen werden.

Zur Vernichtung

Syrische Kampfstoffe kommen nach Deutschland

Berlin - Deutschland wird sich an der Vernichtung der syrischen Chemiewaffen beteiligen. Außenminster Steinmeier informierte am Donnerstag darüber, wie sich die Bundesrepublik an der Waffen-Vernichtung beteiligt.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier gab am Donnerstag in Berlin bekannt, dass die Gesellschaft zur Entsorgung chemischer Kampfstoffe und Rüstungsaltlasten GEKA im niedersächsischen Munster Chemikalien entsorgen werde, die bei der Vernichtung entstehen. „Niemand darf sich verweigern, der dazu die technischen Kapazitäten zur Verfügung hat“, sagte der SPD-Politiker.

Dem Vernehmen nach geht es um mehrere Hundert Tonnen der Chemikalie Hydrolysat. Der Stoff entsteht bei der Zersetzung von Senfgas in ungefährlichere Bestandteile. Dieser erste Schritt der Chemiewaffen-Vernichtung wird von den USA auf einem Schiff im Mittelmeer vorgenommen.

Das Hydrolysat ist vergleichbar mit flüssigen Industrieabfällen. Es soll in Containern per Schiff nach Deutschland gebracht und dann per Lkw oder Bahn weiter zur Verbrennungsanlage in Munster transportiert werden. Die Chemikalie wird bei der Verbrennung vollständig zerstört. Es bleiben nur ungefährliche Salze zurück.

dpa

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