Wieder Probleme bei Stammstrecke Richtung Osten: Züge fallen aus

Wieder Probleme bei Stammstrecke Richtung Osten: Züge fallen aus
+
Damaskus in Schutt und Asche: Jetzt drohen die Rebellen, der syrischen Hauptstadt das Wasser abzudrehen. Foto: Youssef Badawi/Archiv

Syrische Rebellen wollen Damaskus das Trinkwasser abdrehen

Damaskus (dpa) - Syrische Rebellen haben Damaskus im Kampf um die von Regierungstruppen belagerte Stadt Sabadani ein Ultimatum gestellt. Wenn die dortige Offensive der Armee und der mit ihr verbündeten Hisbollah-Miliz nicht beendet werde, dann werde die Wasserversorgung der Hauptstadt gekappt.

Die Drohung stammt von einer Gruppe namens "Schura-Rat vom Barada-Tal". Die Oppositionskämpfer kontrollieren in der Region nordwestlich von Damaskus die Quelle Ain al-Fidschah, aus der derzeit rund 80 Prozent des Trinkwassers der Metropole stammt.

Im vergangenen November hatten sie bereits für vier Tage die Wasserversorgung der Hauptstadt unterbrochen, um die Freilassung von Häftlingen zu erzwingen.

Nach Angaben aus Kreisen, die der Regierung von Präsident Baschar al-Assad nahestehen, haben Rebellen Landminen nahe der Quelle ausgelegt und gedroht, sie im Falle einer Attacke in die Luft zu sprengen. Die Stadt Sabadani liegt an einer strategisch wichtigen Versorgungsroute nahe der libanesischen Grenze. Dort sind laut Aktivisten rund 4000 islamistische Rebellen nach dem Vormarsch von Hisbollah und Armee in massive Bedrängnis geraten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schwesig mahnt nach Krawallen von Rostock-Lichtenhagen
Rostock/Schwerin (dpa) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erkennt angesichts der rassistischen Krawalle von Rostock-Lichtenhagen vor 25 …
Schwesig mahnt nach Krawallen von Rostock-Lichtenhagen
Bundesgericht bestätigt Abschiebung islamistischer Gefährder aus Göttingen
Zum Schutz vor möglichen Terroranschlägen haben mehrere Bundesländer die Abschiebung islamistischer Gefährder aus Göttingen angeordnet. Die harte Linie ist nicht …
Bundesgericht bestätigt Abschiebung islamistischer Gefährder aus Göttingen
Terror-Verdächtiger gesteht: Anschlag sollte viel größer sein
Beide Hauptverdächtige der blutigen Attentate in Katalonien sind tot. Vier mutmaßliche Mitglieder der Terrorzelle mussten vor Gericht erscheinen. Alle Neuigkeiten finden …
Terror-Verdächtiger gesteht: Anschlag sollte viel größer sein
Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen
Seit fast 16 Jahren kämpfen US-Soldaten in Afghanistan. Die Erfolge sind umstritten. Donald Trump war einst ein scharfer Kritiker des Einsatzes. "Wir werden Terroristen …
Trump will Kampf in Afghanistan verschärfen

Kommentare