Ticker: Explosion bei Ariana-Grande-Konzert - NBC: Mindestens 20 Tote

Ticker: Explosion bei Ariana-Grande-Konzert - NBC: Mindestens 20 Tote
+
Alexis Tsipras' Cousin Georgios Tsipras arbeitet seit einigen Wochen als Sonder-Generalsekretär im Außenministerium. Kritiker sprechen von Vetternwirtschaft. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Syriza wegen Vetternwirtschaft im Staat in der Kritik

Athen (dpa) - Die griechische regierende Linkspartei Syriza unter Ministerpräsident Alexis Tsipras steht unter dem Vorwurf der Vetternwirtschaft. Zahlreiche Schlüsselpositionen im Staat seien mit Verwandten hoher Syriza-Funktionäre oder mit Parteimitgliedern besetzt worden.

Ein Vetter des Regierungschefs habe eine Position im Außenministerium bekommen, kritisierte die oppositionelle konservative Partei am Donnerstag.

Der ehemalige konservative Minister Miltiadis Varvitsiotis warf Tsipras und seiner Partei vor, intensiv genau die Vetternwirtschaft zu betreiben, deren Bekämpfung er im Wahlkampf versprochen hatte. Varvitsiotis veröffentlichte eine lange Liste mit Namen der Syriza-nahen im Staatsapparat neu eingestellten Personen.

Ganz oben auf der Liste steht Tsipras' Vetter Georgios Tsipras, der seit einigen Wochen als Sonder-Generalsekretär im Außenministerium eingestellt worden ist. Neffen, Schwestern, Cousinen von Ministern der linken Regierung sind auf der Liste zu finden.

Damit die Sache nicht so sehr auffalle, hätten zahlreiche Minister und Funktionäre die Verwandten sozusagen "getauscht", hieß es aus Kreisen der Opposition am Donnerstag. Im Kulturministerium arbeite beispielsweise als Ministerberater der Bruder der Syriza-Funktionärin Rena Dourou, die Gouverneurin der Region von Athen ist. Eine offizielle Reaktion der Regierung gab es zunächst nicht.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schleswig-Holstein: Grünen-Parteirat empfiehlt „Jamaika“-Verhandlungen
Der Parteirat der Nord-Grünen hat sich für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit CDU und FDP für eine neue Landesregierung in Schleswig-Holstein ausgesprochen.
Schleswig-Holstein: Grünen-Parteirat empfiehlt „Jamaika“-Verhandlungen
SPD-Kanzlerkandidat Schulz: Bin ziemlich optimistisch
Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz zeigt sich trotz der jüngsten Schlappen bei Landtagswahlen optimistisch, dass seine Partei die Bundestagswahl gewinnen kann.
SPD-Kanzlerkandidat Schulz: Bin ziemlich optimistisch
Merkel in München: Heimspiel in der „Fuchsenstube“
Merkel auf München-Reise, der nächste Versuch. Nach den Pleiten beim CSU-Parteitag und dem Versöhnungstreffen kommt die Kanzlerin zum Treffen der Unions-Fraktionschefs. …
Merkel in München: Heimspiel in der „Fuchsenstube“
Merkel: „Ich hätte sehr gerne Franz Josef Strauß persönlich kennengelernt“
Ob das gut gegangen wäre? Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hätte CSU-Legende Franz Josef Strauß gerne persönlich kennengelernt. Das sagte sie am Montag in München.
Merkel: „Ich hätte sehr gerne Franz Josef Strauß persönlich kennengelernt“

Kommentare