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Peer Steinbrück.

Ob das seine Kanzler-Chancen erhöht?

Steinbrück schockt mit Stinkefinger-Foto

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Berlin - Peer Steinbrück schockt auf dem Titel des neuen "SZ-Magazin" mit dem ausgestreckten Mittelfinger. Ob das seine Chancen bei der Bundestagswahl in gut einer Woche erhöht?

Lesen Sie auch: So erklärt Steinbrück das Stinkefinger-Foto

In einem "Sagen Sie jetzt nichts"-Interview im neuen SZ-Magazinbeantwortet er die Frage "Pannen-Peer, Problem-Peer, Peerlusconi - um nette Spitznamen müssen Sie sich keine Sorgen machen machen, oder?" kurz und bündig mit dem in die Höhe gereckten Mittelfinger. In der langjährigen Rubrik des SZ-Magazin antworten Prominente auf Fragen der Redaktion mit Gesten und Grimassen. 

Bundestagswahl 2013: Hintergründe und weitere Informationen finden Sie hier!

Nach Informationen von sueddeutsche.de wollte der Sprecher von Steinbrück noch verhindern, dass das Bild gedruckt wird. Das Portal beruft sich dabei auf das SZ-Magazin. Steinbrück habe es aber mit den Worten freigegeben: "Nein, das ist okay so."

Die berühmtesten Mittelfinger-Skandale

Die berühmtesten Mittelfinger-Skandale

Mit den Sätzen „Klartext braucht nicht immer Worte. Zum Beispiel wenn man ständig auf olle Kamellen, statt auf wirklich wichtige Fragen angesprochen wird“, erklärte Steinbrück die ungewöhnliche Aktion am Donnerstag auf Twitter.

Auch Reaktionen von Poltikern folgten promt: "das kann doch wohl nicht der Stil eines Bundeskanzlers sein: Steinbrück mit Stinkefinger auf dem Titel des SZ...", twitterte etwa Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Und FDP-Chef Rösler sagte laut dpa: "Die Geste verbietet sich als Kanzlerkandidat. So etwas geht nicht." 

Peer Steinbrück: Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen

Peer Steinbrück: Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen

Seit Bekanntgabe seiner Kanzlerkandidatur war Steinbrück immer wieder in Fettnäpfchen getreten. Im verganenen Dezember eckte er etwa mit einer Bemerkung zum Kanzlerverdienst an. Der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagt er damals: "Nahezu jeder Sparkassendirektor in Nordrhein-Westfalen verdient mehr als die Kanzlerin." In der Öffentlichkeit hatte dies einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

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Im Februar 2013 sagte Steinbrück bei einer SPD-Veranstaltung über die Wahl in Italien: "Bis zu einem gewissen Grad bin ich entsetzt, dass zwei Clowns gewonnen haben." Wegen der Äußerungen sagte Staatspräsident Giorgio Napolitano ein geplantes Abendessen mit Steinbrück ab.

ole

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