+
Auf die afghanische Hauptstadt Kabul sind am Dienstag mehrere Raketen abgefeuert worden.

Innenministerium spricht von „Terror“

Taliban feuert mehrere Raketen auf Kabul ab

Auf die afghanische Hauptstadt Kabul sind am Dienstag mehrere Raketen abgefeuert worden.

Kabul - Wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilte, wurden mindestens zwei Menschen verletzt, als die Geschosse unweit des Diplomatenviertels einschlugen. Sicherheitskräfte lieferten sich demnach Gefechte mit den Angreifern.

Nach Angaben des Sprechers hatten "Terroristen" am Morgen ein Gebäude im Stadtviertel Reka Chana besetzt und von da aus die Raketen abgefeuert. Wie ein AFP-Reporter berichtete, stieg über einer Moschee in Reka Chana Rauch auf, und Militärhubschrauber kreisten über der Gegend. In der Nähe des Stadions von Kabul waren demnach zahlreiche Sicherheitskräfte im Einsatz.

Erst vor zwei Tagen hatte Präsident Ashraf Ghani erneut eine einseitige Waffenruhe im Konflikt mit den islamistischen Taliban angekündigt. Im April hatten die Taliban per E-Mail mitgeteilt, im Sommer die „wichtigsten Militär- und Geheimdiensteinrichtungen des Feindes“ treffen zu wollen. Immer wieder sterben Menschen bei Explosionen in der afghanischen Hauptstadt.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Venezuela: Oppositionsführer erklärt sich zum Präsidenten
Der junge Parlamentschef Guaidó wagt den offenen Machtkampf mit Präsident Maduro in Venezuela. Unterstützt wird er von US-Präsident Trump, der Maduro zum Abdanken …
Venezuela: Oppositionsführer erklärt sich zum Präsidenten
Trump darf für Rede nicht ins Abgeordnetenhaus
Das politische Ränkespiel rund um den Shutdown in Washington treibt immer neue Blüten. Derweil müssen 800 000 Menschen zusehen, wie sie sie sich und ihre Familien …
Trump darf für Rede nicht ins Abgeordnetenhaus
Venezuela bricht diplomatische Beziehungen zu USA ab - weil Trump Präsidenten anerkannte?
Oppositionsführer Juan Guaidó erklärte sich zum Übergangspräsidenten Venezuelas. US-Präsident Donald Trump erkannte ihn schon wenige Minuten später an.
Venezuela bricht diplomatische Beziehungen zu USA ab - weil Trump Präsidenten anerkannte?
Trump beharrt auf Rede im Repräsentantenhaus - doch Top-Demokratin sperrt ihn aus
US-Präsident Donald Trump will seine Rede zur Lage der Nation im Repräsentantenhaus halten. Demokratin Nany Pelosi macht nun von ihrem Hausrecht Gebrauch.
Trump beharrt auf Rede im Repräsentantenhaus - doch Top-Demokratin sperrt ihn aus

Kommentare