+
Die Gewerkschaften fordern für die Tarifangestellten der Länder 5,5 Prozent mehr Geld. Foto: Peter Steffen

Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter

Bonn/Hannover (dpa) - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder setzen Beschäftigte in mehreren Bundesländern die Warnstreiks fort. In Nordrhein-Westfalen legten erneut angestellte Lehrer die Arbeit nieder.

Am zweiten Streiktag konzentrieren sich die Aktionen auf Schulen im Regierungsbezirk Detmold und Köln. In Niedersachsen sind unter anderem Beschäftigte der Straßenmeistereien, der Hochschulen und der Landeskliniken zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Die Gewerkschaften fordern für 800 000 Tarifangestellte der Länder 5,5 Prozent mehr Geld oder mindestens 175 Euro pro Monat mehr. Zwei Verhandlungsrunden waren bisher ergebnislos geblieben, am 16. März soll weiter verhandelt werden. Am Dienstag hatten sich nach Angaben der Bildungsgewerkschaft GEW rund 5000 angestellte Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin, Sachsen-Anhalt und Bremen an Warnstreiks beteiligt. Hinzu kamen in mehreren Ländern Mitarbeiter von Kliniken und Ämtern.

Streikaufruf GEW Berlin

PM GEW NRW zu Lehrerstreiks

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die dreisten Drei: Sie könnten Merkel, Schulz und Seehofer stürzen
Andrea Nahles (SPD), Alexander Dobrindt (CSU) und Jens Spahn (CDU) sägen am Stuhl ihrer Parteichefs. Angela Merkel, Martin Schulz und Horst Seehofer wirken angezählt. 
Die dreisten Drei: Sie könnten Merkel, Schulz und Seehofer stürzen
Sprecherin: Trump wird nach Davos reisen
US-Präsident Donald Trump wird zum Weltwirtschaftsforum in Davos reisen. Bei dem Treffen wollen 3000 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft über die Zukunft beraten.
Sprecherin: Trump wird nach Davos reisen
US-"Shutdown" nach nur drei Tagen praktisch beendet
Nach einem nervenaufreibenden Wochenende lichtet sich der politische Nebel in Washington: Der "Shutdown" geht zu Ende, ehe er richtig greifen konnte. Viele Betroffene …
US-"Shutdown" nach nur drei Tagen praktisch beendet
Spitzentreffen: Seehofer, Merkel und Schulz rechnen mit zügigem Verhandlungsstart
Es ist schon jetzt die längste Regierungsbildung in der Geschichte der Bundesrepublik und auch eine sehr teure. Die SPD fällte einen staatstragenden Beschluss - die …
Spitzentreffen: Seehofer, Merkel und Schulz rechnen mit zügigem Verhandlungsstart

Kommentare