Kritik an Vorgehen von Politik & Behörden

Tausende demonstrieren in Dresden für Flüchtlinge

Dresden - Mehrere tausend Menschen haben in Dresden für Flüchtlinge und gegen das Vorgehen von Politik und Behörden beim Thema Asyl demonstriert.

Begleitet von zahlreichen Polizisten versammelten sie sich am Samstagnachmittag zunächst am Hauptbahnhof und zogen von dort aus durch die Stadt. Unter dem Slogan „Es reicht! Schutz für Geflüchtete statt Verständnis für Rassisten“ hatte das Bündnis Dresden Nazifrei dazu aufgerufen. Vor der Staatskanzlei von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) war eine Zwischenkundgebung geplant.

Beobachter schätzten die Zahl der Teilnehmer auf deutlich mehr als 3000. Unter ihnen waren auch zahlreiche Familien mit Kindern. Zwischenfälle gab es zunächst nicht. Einige Teilnehmer hielten Zettel und Schilder hoch, auf denen sie auf Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte verwiesen.

Die Demonstration stand unter dem Eindruck der rechtsradikalen Ausschreitungen vor einem Flüchtlingsheim in Heidenau vor einer Woche und der Debatte um ein Versammlungsverbot in der Kleinstadt unweit von Dresden.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel verjüngt die CDU-Riege im Kabinett
Mit dem Personaltableau will die Kanzlerin ihre Kritiker beruhigen - und sorgt auch für Überraschungen. Bei der Postenvergabe in CDU und Kabinett geht es auch um gute …
Merkel verjüngt die CDU-Riege im Kabinett
Umfrage zur Landtagswahl: CSU legt zu - AfD schwächelt
Ist das schon der Söder-Effekt? Eine neue Umfrage mit Blick auf die Landtagswahl in Bayern zeigt die Regierungspartei CSU auf der Gewinner-Straße.
Umfrage zur Landtagswahl: CSU legt zu - AfD schwächelt
Frankfurter Oberbürgermeister wird in Stichwahl bestimmt
Frankfurt/Main (dpa) - Bei der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl hat am Sonntag keiner der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erreicht.
Frankfurter Oberbürgermeister wird in Stichwahl bestimmt
Klöckner, Spahn und Karliczek neu dabei: Das sagt Merkel über ihr Team
CDU-Chefin Angela Merkel hat am Sonntag bekannt geben, wer in ihrer Partei welchen Ministerposten bekommt. Auch die SPD hat für Personalfragen einen Zeitplan.
Klöckner, Spahn und Karliczek neu dabei: Das sagt Merkel über ihr Team

Kommentare