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Emmanuel Macron wird von Demonstranten als Monarch dargestellt.

Proteste auch in weiteren Städten

Tausende Franzosen in Paris - Protest gegen Reformkurs von Präsident Macron

Mehrere tausend Franzosen sind allein in Paris auf die Straße gegangen um gegen den Reformkurs von Präsident Emmanuel Macron zu demonstrieren.

Paris - In Paris und anderen französischen Städten haben am Samstagnachmittag Tausende gegen den Reformkurs von Staatspräsident Emmanuel Macron demonstriert. Allein in der Hauptstadt versammelten sich mehrere tausend Menschen zu einem Protestzug. Zu den Kundgebungen hatten mehr als 60 Gruppen aufgerufen, darunter auch Parteien aus dem linken Lager sowie Gewerkschaften. 

Macron gibt sich unbeeindruckt von Protesten 

Demonstrationen gab es unter anderem auch in Marseille, Lyon, Grenoble und Montpellier. Die Organisatoren werfen Macron eine Politik "zugunsten der Reichsten" und soziale Kälte vor. Bereits vor drei Wochen hatte es in Frankreich ähnliche Proteste gegeben, an denen sich landesweit zehntausende Menschen beteiligt hatten.

Macron selbst gab sich unbeeindruckt. Die Proteste würden ihn "nicht aufhalten", sagte er am Freitag bei einem Besuch im russischen St. Petersburg. Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF), Pierre Laurent, nannte den Staatschef am Samstag bei der Demonstration in Paris "arrogant" und warf ihm "autoritäre Methoden" vor. Der Protestzug wurde aus Sorge vor Ausschreitungen von einem Großaufgebot der Polizei begleitet.

Lesen sie auch: „Ein wichtiger Moment“: Brüssel will Frankreich aus Defizitverfahren entlassen

AFP

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