+
Tausende Menschen haben sich in Dresden die Hand zu einer Menschenkette gereicht und an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg erinnert.

Gedenken an Zerstörung im 2. Weltkrieg

Tausende reihen sich in Dresden in Menschenkette ein

Dresden - Begleitet vom Geläut der Kirchenglocken haben sich in Dresden Tausende Menschen die Hand zu einer Menschenkette gereicht und an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg erinnert.

Mit der Aktion verbanden die Dresdner am Samstag beide Elbseiten der Innenstadt und wollten so ein Zeichen für ein Miteinander und gegen Krieg und Gewalt setzen. Erstmals führte die Menschenkette in diesem Jahr auch durch den Zwinger und über den Theaterplatz vor der Semperoper. Der Theaterplatz wurde in den vergangenen Monaten immer wieder vom fremden- und islamfeindlichen Pegida-Bündnis für Kundgebungen genutzt. In die Menschenkette reihte sich auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ein.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Türkei setzt offensichtlich deutsche Panzer in Syrien ein
Deutschland hat mehr als 700 "Leopard"-Panzer an die Türkei geliefert. Die Bundesregierung prüft gerade eine Nachrüstung mit Minenschutz. Da tauchen Bilder auf, die den …
Türkei setzt offensichtlich deutsche Panzer in Syrien ein
Deutsches Todesopfer half jahrzehntelang in Afghanistan
Es war ein endloser Alptraum. 17 Stunden lang griffen Taliban in Afghanistan ein großes Hotel an. Unter den Opfern ist auch eine Deutsche.
Deutsches Todesopfer half jahrzehntelang in Afghanistan
Deutsches Todesopfer bei Anschlag in Kabul: Neue Details bekannt
Bei dem jüngsten Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul auf ein internationales Hotel hat es auch ein deutsches Todesopfer gegeben.
Deutsches Todesopfer bei Anschlag in Kabul: Neue Details bekannt
Pence hofft auf "neue Ära" in Nahost - und verkündet umstrittene Entscheidung
Nach der umstrittenen Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Trump äußert sich Mike Pence optimistisch zu neuen Friedensverhandlungen. 
Pence hofft auf "neue Ära" in Nahost - und verkündet umstrittene Entscheidung

Kommentare