+
Bereits im Mai Demonstrierten Tausende Menschen gegen einem Aufmarsch der rechtspopulistischen Bewegung "Wir für Berlin & Wir für Deutschland". Nun wollen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen auf die Straße gehen. Foto: Paul Zinken/Archiv

Tausende wollen gegen rechtspopulistische Demo protestieren

Berlin - Das rechtspopulistische Bündnis "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" will am Samstag in Berlin gegen die Aufnahme von Flüchtlingen demonstrieren. Es handelt sich bereits um die dritte Aktion dieser Vereinigung, die mit Bewegungen wie "Pro Deutschland" zusammenarbeitet.

Gegen diese Demonstration wollen Tausende Menschen auf die Straße gehen. Linke und bürgerliche Initiativen sowie Parteien haben sich dazu unter dem Motto "Für ein solidarisches Berlin - gegen rechte Hetze" zusammengeschlossen.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) rief dazu auf, "ein sichtbares Zeichen gegen Intoleranz und Ausgrenzung zu setzen". Müller betonte, nötig sei friedlicher Protest: "Berlin ist eine weltoffene, bunte, tolerante und demokratische Metropole. Das zeigen wir auch den Demonstranten, die diese demokratischen Rechte und die gelebte Vielfalt anderer nicht tolerieren wollen."

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bamf-Skandal: Ministerin Barley erwartet von Seehofer umfassende Aufklärung
Angesichts der Missstände beim Flüchtlingsbundesamt (BAMF) fordert Bundesjustizministerin Katarina Barley bundesweite Kontrollen der Asylbescheide.
Bamf-Skandal: Ministerin Barley erwartet von Seehofer umfassende Aufklärung
Iren stimmen für Lockerung des Abtreibungsverbots
Jubel auf Dublins Straßen: Das strenge Abtreibungsverbot in Irland wird bald Geschichte sein. Der Ministerpräsident spricht von einer "stillen Revolution" in dem …
Iren stimmen für Lockerung des Abtreibungsverbots
Müller-Westernhagens Abrechnung in NDR-Talkshow: Leute zu blöd für die Demokratie 
Rock-Star Marius Müller-Westernhagen war am Freitag zu Gast in der beliebten NDR-Talkshow „3nach9“ - und gab provokante Thesen ab. 
Müller-Westernhagens Abrechnung in NDR-Talkshow: Leute zu blöd für die Demokratie 
Putin und Abe mahnen zur Zurückhaltung im Korea-Konflikt
Russland und Japan haben zu Zurückhaltung im Konflikt zwischen Nord- und Südkorea gemahnt.
Putin und Abe mahnen zur Zurückhaltung im Korea-Konflikt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.