+
Paul Ryan.

Noch keine Rückendeckung

Teile der US-Republikaner distanzieren sich von Trump

Washington - Nach der praktisch besiegelten US-Präsidentschaftskandidatur des umstrittenen Seiteneinsteigers Donald Trump werden bei den US-Republikanern Spaltungstendenzen sichtbar.

Der Präsident des US-Abgeordnetenhauses, der Republikaner Paul Ryan, sagte am Donnerstag im US-Fernsehen auf die Frage, ob er Trump unterstützen werde: „So weit bin ich im Moment noch nicht.“ Er hoffe aber, dass sich das ändere.

Der frühere Präsidentschaftsbewerber und Senator von Arizona, John McCain erklärte, Trump schmälere möglicherweise seine Chancen auf eine Wiederwahl in den Senat: „Es könnte das (schwerste) Rennen meines Lebens werden“, sagte McCain.

Claybourn: "Werde ihn in keiner Weise unterstützen"

Mehrere Politiker erklärten am Donnerstag, sie wollten nicht zum Nominierungsparteitag im Juli in Cleveland reisen. Er wolle nicht an einer Krönungsmesse für Donald Trump teilnehmen, sagte Joshua Claybourn, ein Delegierter aus Indiana, dem Sender CNN. „Weder werde ich für ihn stimmen, noch ihn in sonst irgendeiner Weise unterstützen“, sagte er und stellte sein Delegiertenmandat einem Nachrücker zur Verfügung.

Senator Ben Sasse aus Nebraska will einen konservativen Gegenkandidaten aufbauen, der möglicherweise parteiunabhängig antreten könnte. Die früheren Präsidenten George Bush und sein Sohn George W. Bush verpassten sich selbst einen Maulkorb und wollen sich nicht mehr zu Trump äußern.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Umfrage: AfD überholt erstmals SPD
Berlin (dpa) - Die rechtspopulistische AfD hat in einer Umfrage erstmals die SPD bundesweit überholt.
Umfrage: AfD überholt erstmals SPD
Neue Wahlumfrage: AfD erstmals stärker als SPD
In einer am Montag veröffentlichten Umfrage verliert die SPD erneut - und landet erstmals hinter der AfD. 
Neue Wahlumfrage: AfD erstmals stärker als SPD
Messerangriff in Hamburger Supermarkt: Lebenslange Haft gefordert
Auf Kunden und Passanten stach ein Asylbewerber im Sommer 2017 in einem Hamburger Supermarkt ein. Jetzt ist er wegen Mordes angeklagt. 
Messerangriff in Hamburger Supermarkt: Lebenslange Haft gefordert
Nach Schulmassaker: Trump will bessere Kontrollen beim Waffenerwerb
17 Menschen mussten sterben, weil an einer Schule in Florida ein ehemaliger Schüler mit einer Waffe um sich feuerte. Präsident Trump will jetzt offenbar mit einem …
Nach Schulmassaker: Trump will bessere Kontrollen beim Waffenerwerb

Kommentare