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Mit seiner Bombe hatte Abedi 22 Menschen mit in den Tod gerissen. Offenbar plante auch sein Bruder einen Anschlag -  auf den deutschen UN-Libyengesandten Martin Kobler.

News-Ticker 

Manchester-Attentat: MI5 soll mehrfach gewarnt worden sein

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Am vergangenen Montag hatte ein Attentäter bei einem Pop-Konzert in Manchester 22 Menschen in den Tod gerissen, darunter viele Kinder. Jetzt gerät der britische Geheimdienst in die Kritik. Alle Entwicklungen gibt es in unserem News-Ticker.

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10.26 Uhr: Der britische Inlandsgeheimdienst MI5 untersucht Medienberichten zufolge mögliche Versäumnisse in Zusammenhang mit dem Fall Abedi. Innenministerin Amber Rudd hatte zuvor eingeräumt, dass Abedi den britischen Sicherheitsbehörden bekannt gewesen sei. Kritiker hatten den Behörden vorgeworfen, trotz mehrerer Warnungen aus dem Umfeld Abedis nicht eingeschritten zu sein.

Montag, 6 Uhr: Ein 23-Jähriger ist im Zusammenhang mit dem Terroranschlag von Manchester festgenommen worden. Das teilte die Polizei am Montag in der nordenglischen Stadt über Twitter mit. Damit hat sich die Zahl der Verdächtigen in Gewahrsam der Polizei auf nunmehr 14 erhöht.

Terror von Manchester: Die Nachrichten von Sonntag

16.45 Uhr: Ein 25-jähriger Mann ist im Zusammenhang mit dem Terroranschlag von Manchester festgenommen worden. Das teilte die Polizei am Sonntag in der nordenglischen Stadt mit. Damit hat sich die Zahl der Festgenommenen auf derzeit zwölf erhöht. Außerdem gibt es laut Polizei eine Durchsuchung im Stadtviertel Moss Side.

10.45 Uhr: Der jüngere Bruder des Attentäters von Manchester hat einer britischen Zeitung zufolge einen Terroranschlag auf den deutschen UN-Libyengesandten Martin Kobler geplant. Der für Anfang dieses Jahres vorgesehene Angriff auf einen Konvoi konnte rechtzeitig verhindert werden, wie der „Telegraph“ am Sonntag berichtete. Die Zeitung beruft sich auf Diplomatenkreise. Der 20-jährige Hashim Abedi sei ein wichtiges Mitglied einer Dschihadistengruppe. Libysche Sicherheitskräfte hätten diese Gruppe über Monate beobachtet. Der 20-Jährige war am Dienstag - einen Tag nach dem Anschlag seines Bruders Salman Abedi in Manchester - in der libyschen Hauptstadt Tripolis festgenommen worden. Auch der Vater wurde festgesetzt.

23.55 Uhr: Die Polizei in Manchester hat am Samstagabend Bilder des Attentäters Salman Abedi veröffentlicht, die den mutmaßlichen Islamisten kurz vor seinem Selbstmordanschlag auf ein Popkonzert in der nordenglischen Stadt zeigen. Auf den zwei Fotos von Video-Überwachungskameras trägt der 22-Jährige Brite libyscher Abstammung einen Rucksack. Gekleidet ist er in eine schwarze Daunenweste, Jeans und Turnschuhe; zudem trägt er eine Baseballkappe, eine Brille und Bart.

Die Polizei bat die Bevölkerung um Hinweise zu einer Wohnung im Stadtzentrum, in der sich Abedi unmittelbar vor der Bluttat aufgehalten haben soll.

15.59 Uhr: In Verbindung mit dem Terroranschlag von Manchester wird es wohl noch weitere Festnahmen geben. „Mehr Festnahmen und mehr Durchsuchungen“ seien wahrscheinlich, sagte der oberste britische Terror-Ermittler Mark Rowley am Samstag in London. Insgesamt habe es schon 17 Durchsuchungen seit dem Anschlag am Montagabend gegeben.

Manchester-Anschlag: Terror-Warnstufe herabgesetzt

13.50 Uhr: Nach den jüngsten Festnahmen hat Großbritannien die Terrorwarnstufe am Samstag wieder gesenkt. Premierministerin Theresa May erklärte, nach der "beträchtlichen Zahl von Polizeieinsätzen in den vergangenen 24 Stunden" seien nun elf Verdächtige in Gewahrsam. Vor diesem Hintergrund hätten die Anti-Terror-Experten entschieden, die Warnstufe von "kritisch" auf "ernst" zu senken.

Die Senkung der Terrorwarnstufe bedeutet, dass die Sicherheitsbehörden einen Anschlag als "sehr wahrscheinlich" einstufen, aber nicht mehr damit rechnen, dass ein Attentat "unmittelbar bevorsteht". Bereits am Freitag hatten die britischen Ermittler mitgeteilt, das sie inzwischen "große Teile des Netzwerks" hinter dem Anschlag zerschlagen hätten.

13.38 Uhr: Weitere Details zu den Festnahmen am Samstagmorgen: Die beiden festgenommenen Männer sind 20 und 22 Jahren alt und wurden bei einer Hausdurchsuchung gefasst. Außerdem wurde bekannt, dass nicht nur der Bruder des Attentäters, sondern auch dessen Vater festgenommen wurde.  

Manchester-Anschlag: Bienen-Tattoos aus Solidarität 

12.10 Uhr: Aus Solidarität mit den Opfern des Terroranschlags lasen sich viele Briten jetzt Bienen-Tattoos stechen. Die Einnahmen der Tattoo-Studios gehen an die Betroffenen des Anschlags. Die Organisatoren hoffen, dass bis zum Ende des Wochenendes 50.000 Pfund (etwa 57.000 Euro) zusammenkommen. Auch Angehörige von Opfern nahmen an der Aktion teil. 

Solidaritäts-Bienen: Die Einnahmen der Tattoo-Studios gehen an die Betroffenen des Anschlags.

Die Initiatorin und Tätowierungs-Künstlerin Sam Barber sagte der britischen Nachrichtenagentur PA: „Dieses Tattoo bedeutet für jede Person etwas anderes. Es kann als Ehrenabzeichen gesehen werden oder als eine Erinnerung an einen geliebten Menschen.“ Viele Menschen zeigten ihre neuen Tätowierungen auf Twitter mit dem Hashtag #ManchesterBee.

Der Hintergrund: Die Biene ist ein Symbol für Manchester. Wahrscheinlich geht das Motiv auf die fleißigen Arbeiter in den Textilfabriken von Manchester während der Industriellen Revolution zurück, die mit fleißigen Insekten in einem Bienenstock verglichen worden waren.

Manchester-Anschlag: Weitere Festnahmen 

8.30 Uhr: Weiterer Fahndungserfolg am Samstagmorgen: Die britische Polizei hat zwei weitere Verdächtige festgenommen. Damit wurden im Zusammenhang mit dem Anschlag bereits 13 Verdächtige festgesetzt. Unter ihnen ist der ältere Bruder des Attentäters, Ismail Abedi (24). Zwei weitere Verdächtige, ein 16-Jähriger und eine 34-Jährige, wurden nach Polizeiangaben wieder auf freien Fuß gesetzt. In der Nacht seien weitere Wohnungen durchsucht worden, twitterte die Polizei in Manchester weiter.

Manchester-Anschlag: Das geschah am Freitag

22.06 Uhr: Am Freitagabend wurde im Stadtteil Rusholme mit einem 44-Jährigen ein weiterer Verdächtiger in Gewahrsam genommen, teilte die Polizei mit. Somit befinden sich nun insgesamt neun Männer im Zusammenhang mit dem Anschlag in britischem Polizeigewahrsam.

21 Uhr: Es war ihr Konzert, an dessen Ende 22 Menschen den Tod fanden. Doch anstatt sich zu verkriechen, hat Ariana Grande nun bestätigt: Sie wird an den Ort des Terrors zurückkehren - und in Manchester ein Benefizkonzert für die Opfer des Anschlags geben. „Ich reiche meine Hand, mein Herz und alles, was ich euch geben kann, wenn ihr meine Hilfe benötigt“, schrieb die Sängerin auf Instagram. „Ich werde in die unfassbar tapfere Stadt Manchester zurückkehren, um Zeit mit meinen Fans zu verbringen und um ein Benefizkonzert zu Ehren der Opfer zu geben und um Geld für sie und ihre Familien zu sammeln.“ Eine wunderbare Geste, die in Stunden der Trauer vielleicht ein wenig Trost spendet. Wann genau das Konzert stattfinden wird, steht noch nicht fest.

17.45 Uhr: Die Anti-Terror-Polizei hat nach eigenen Angaben einen „immensen Fortschritt“ bei den Ermittlungen gemacht.

17.00 Uhr: Auf den Schrecken des Anschlags von Manchester finden immer mehr Bewohner der nordenglischen Großstadt eine symbolträchtige Antwort: Hunderte Menschen schwärmen in die Tätowierläden der Stadt - und lassen sich dort eine Biene stechen. "Die Biene steht für harte Arbeit und dafür, dass man hier aufrecht und solidarisch ist", erklärt die 32-jährige Naomie Johnson, als sie sich am Freitag ein Bienen-Tattoo stechen lässt. Die Kosten von 50 Pfund (rund 58 Euro) gehen an einen Hilfsfonds für die Opfer des Selbstmordattentats gehen.

Zum Symbol geworden ist die arbeitsame Biene bereits seit dem rasanten Aufstieg Manchesters während der industriellen Revolution. Vom Stadtwappen über den Mosaikboden im Rathaus bis zu Laternenpfählen ist sie überall in der Stadt zu finden. Nun ist sie auch Sinnbild für den Zusammenhalt der Menschen von Manchester geworden. Wegen des großen Andrangs wollen viele Tattoo-Studios Überstunden machen.

16.15 Uhr: Wie die „Daily Mail“ berichtete, haben die Ermittler in Abedis Apartment weiteres explosives Material gefunden. Laut der „Daily Mail“ sowie der „Bild, geht die dortige Polizei nach den Hausdurchsuchungen davon aus, dass sich eine weitere Bombe in der Stadt befinden könnte.

Nahe Manchester soll die Polizei laut Bild-Berichten außerdem weiteres Material sichergestellt haben, dass Ähnlichkeiten mit der Bombe von Manchester aufweist.

16.10 Uhr: Als Reaktion auf den Terroranschlag in Manchester, haben die Veranstalter des Musikfestivals „Rock im Park“ die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

15.45 Uhr: US-Außenminister Rex Tillerson hat sein Bedauern über die Veröffentlichung heikler Informationen zum Terroranschlag von Manchester in den USA ausgedrückt. Sein Land übernehme die „volle Verantwortung“ für das Leck, sagte Tillerson am Freitag in London. „Die besondere Beziehung unserer beiden Länder wird diesen bedauerlichen Vorfall sicherlich überstehen“, sagte der US-Außenminister. Es war der erste Besuch Tillersons in Großbritannien seit seinem Amtsantritt.

Das Vertrauen zwischen Washington und London war zeitweise getrübt, nachdem US-Behörden den amerikanischen Medien britische Ermittlungsergebnisse zu der Terror-Attacke in Manchester zugespielt hatten. Aus Fahndungsgründen sollten diese noch geheim gehalten werden. Nach einer Aussprache mit ihren US-Kollegen hatten die britischen Beamten den Informationsaustausch am Freitag wieder aufgenommen. US-Präsident Donald Trump hatte der britischen Premierministerin Theresa May zugesagt, Informationslecks zu schließen.

Manchester-Anschlag: Höchste Warnstufe in Großbritannien gilt vorerst weiter

15.00 Uhr: In Großbritannien gilt die höchste Terrorwarnstufe vorerst weiter. Die Situation gelte als „kritisch“, solange die Ermittlungen im Gange seien, sagte Innenministerin Amber Rudd nach einer weiteren Krisensitzung in London am Freitag. Die Warnstufe „kritisch“ bedeutet, dass ein Anschlag „unmittelbar erwartet“ wird.

14.00 Uhr: Der Chef der Labour-Partei Jeremy Corbyn sieht in der britischen Außenpolitik eine Mitschuld an der Terror-Gefahr in Großbritannien: „Viele Experten, auch bei den Geheimdiensten und Sicherheitsbehörden, haben Verbindungen zwischen dem Terrorismus in unserem Land und den Kriegen, in denen wir im Ausland involviert sind ..., hergestellt“, sagte Corbyn bei einer Wahlkampf-Rede in London am Freitag.  Das mindere nicht die Schuld derer, die Kinder angriffen, sagte Corbyn mit Bezug auf den Selbstmordattentäter von Manchester. Aber es zeige, dass der „Krieg gegen den Terror“ nicht funktioniert habe.

Der Vorsitzende der Liberaldemokraten Tim Farron kritisierte Corbyns Aussage als opportunistisch. „Ich stimme nicht mit dem überein, was er sagt. Aber noch weniger passend finde ich den Zeitpunkt für diese Aussage.“

Manchester-Anschlag: Mittlerweile zehn Verdächtige festgenommen

12.00 Uhr: Die britische Polizei hat Details über die in Verbindung mit dem Terroranschlag von Manchester Festgenommenen bekannt gemacht. In Untersuchungshaft befänden sich derzeit acht verdächtige Männer im Alter zwischen 18 und 38 Jahren, teilte die Polizei im Großraum Manchester am Freitag mit.

Insgesamt zehn Menschen seien zwischen Dienstag und Freitag wegen Terrorverdachts festgenommen worden. Ein 16-Jähriger aus dem Vorort Withington und eine 34-Jährige aus dem Stadtteil Blackley seien inzwischen wieder auf freiem Fuß.

9.30 Uhr: Die Polizei in Großbritannien hat zwei weitere Häuser im Stadtteil Moss Side und bei St. Helens westlich von Manchester durchsucht. Das teilte die Behörde am Freitagmorgen auf Twitter mit. Am frühen Morgen hatte die Polizei ebenfalls in Moss Side bereits einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Die Durchsuchung habe aber nicht am Ort des Festnahme stattgefunden, sondern in einem weiteren Gebäude, so die Polizei.

6.20 Uhr: Nach dem Terroranschlag in Manchester hat die Polizei am Freitagmorgen einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Damit seien bisher zehn Verdächtige festgenommen worden, zwei von ihnen seien wieder auf freiem Fuß, twitterte die Polizei. Die jüngste Festnahme stehe „in Zusammenhang mit dem Anschlag vom Montag“, hieß es. 

Manchester-Anschlag: Das geschah am Donnerstag

20.44 Uhr: Es ist herzergreifend, wie der Helfer Paul Reid nach dem Anschlag von Manchester über den Überlebenskampf der kleinen Saffie Rose berichtet. „Dieses kleine, sterbende Mädchen wollte einfach nur zu seiner Mama“, erzählt der Lastwagenfahrer, der nach der Explosion sofort zu der Anschlagsstelle geeilt war, um den Opfern zu helfen, so berichtet es die englische Zeitung The Sun. 

Dieses traumatische Erlebnis werde Reid so schnell nicht mehr aus seinem Kopf bekommen: „Da waren überall tote Menschen. Diejenigen, die überlebten, rannten und schrien panisch. Das werde ich mein ganzes Leben niemals wieder vergessen.“ 

Merkel und Obama sprechen in Videobotschaft Mitgefühl aus

18.50 Uhr: Nach dem Terroranschlag von Manchester haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der frühere US-Präsident Barack Obama den Menschen in der nordenglischen Stadt ihr Mitgefühl ausgesprochen. Gemeinsam sandten sie am Donnerstag eine Videobotschaft.

„Es ist unvorstellbar, welche Grausamkeit und Gewalt die Stadt Manchester erleiden musste“, sagte Obama, der mit Merkel und dem Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, am Rande des Evangelischen Kirchentags in Berlin vor der Kamera stand. „Die ganze Welt steht derzeit an Ihrer Seite“, sagte der frühere US-Präsident und erinnerte auch an die Güte und Hilfsbereitschaft der Menschen in Manchester.

Auch Merkel betonte, die Gedanken der Deutschen seien bei den Menschen dort. „Wir trauern mit Ihnen, aber wir stehen auch zusammen mit Ihnen für Freiheit, für unsere offene Gesellschaft“, sagte Merkel. „Wir werden uns dem Terrorismus nicht beugen.“

18.16 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat sich tief besorgt über die Veröffentlichung vertraulicher Informationen aus amerikanischen Regierungsstellen geäußert. Anlass waren offenbar Informationslecks nach dem Terroranschlag von Manchester und heftige Proteste der britischen Regierung deswegen.

17.28 Uhr: Bei dem Terroranschlag von Manchester sind deutlich mehr Menschen verletzt worden als bisher bekannt. Wie die staatliche britische Gesundheitsbehörde NHS (National Health Service) am Donnerstag mitteilte, wurden nach der Attacke vom Montag insgesamt 116 Menschen in Krankenhäuser eingeliefert. Zurzeit werden demnach noch 75 Verletzte stationär in den Kliniken behandelt.

17.21 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat beim Nato-Gipfel eine Schweigeminute für die Opfer der Terrorattacke von Manchester angestoßen. Man stehe an der Seite Großbritanniens, sagte Trump am Donnerstag an die Adresse von Großbritanniens Premierministerin Theresa May. Trump nannte das Selbstmordattentat bei einem Konzert „eine barbarische und teuflische“ Attacke. Die Täter seien „Verlierer“.

Britischen Sicherheitsbehörden sollen von Abedi gewusst haben

17.14 Uhr: Die britischen Sicherheitsbehörden sollen laut einer muslimischen Stiftung seit zwei Jahren von den extremistischen Tendenzen des Manchester-Attentäters gewusst haben. Ein Aktivist der muslimischen Gemeinde habe die Anti-Terror-Behörde zweimal über extremistische Äußerungen von Salman Abedi informiert, sagte der Vorsitzende der Ramadhan Foundation, Mohammed Shafiq, dem australischen Sender ABC am Donnerstag.

Abedi hatte demnach auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verherrlicht. „Außerdem berichteten auch eine Reihe von Familienmitgliedern von seiner Radikalisierung und seinem Extremismus und meldeten dies den Behörden“, sagte Shafiq weiter. „Er war auf dem Radar der Sicherheitsbehörden“, so der Stiftungsvorsitzende. Das werfe Fragen darüber auf, was diese mit den Informationen gemacht hätten.

Die Anti-Terror-Behörde wollte sich wegen der laufenden Ermittlungen nicht zu den Vorwürfen äußern. Auch die Polizei in Manchester konnte die Aussagen Shafiqs am Donnerstag nicht bestätigen. Innenministerin Amber Rudd hatte zuvor eingeräumt, dass Abedi den britischen Sicherheitsbehörden bekannt gewesen sei.

16.31 Uhr: Britische Sicherheitsbehörden haben nach Regierungsangaben in den vergangenen vier Jahren 18 geplante Terroranschläge vereitelt. Allein seit der Attacke im Londoner Regierungsbezirk Westminster im März seien fünf Attentate verhindert worden, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag Regierungskreise. Der Inlandsgeheimdienst MI5 führe um die 500 Ermittlungen gleichzeitig. Jederzeit gebe es bis zu 3000 Personen, die für den Geheimdienst von besonderem Interesse seien.

Der Manchester-Attentäter Salman Abedi habe in der Vergangenheit zu diesem Personenkreis gehört, so die Quelle. Zuletzt sei er aber nicht mehr regelmäßig überprüft worden. Die Entscheidung, ob jemand als potenzieller Terrorist eingestuft werden müsse, sei schwierig.

Attentäter wurde vor zwei Monaten aus Moschee herausgeworfen

16.08 Uhr: Der Attentäter von Manchester ist vor zwei Monaten aus einer Moschee in seiner Heimatstadt herausgeworfen worden. Salman Abedi habe sich nachts dort versteckt, um religiöse Bücher zu lesen, sagte der Vorsitzende der Moschee, Abdullah Muhsin Norris, am Donnerstag dem britischen Nachrichtensender Sky News. „Ich habe ihm gesagt, er solle die Moschee verlassen.“ Salman Abedi habe geantwortet, er wolle nicht wie ein Kind behandelt werden. Der Attentäter, der 22 Menschen tötete, sei schnell wütend geworden.

14.19 Uhr: Ein Obdachloser war nach dem Anschlag in Manchester den Opfern zur Hilfe geeilt - jetzt wird ihm selbst geholfen. Der Miteigentümer des Londoner Premier-League-Clubs West Ham United, David Sullivan, und sein Sohn Dave wollen dem Helfer für ein halbes Jahr eine Wohnung finanzieren, wie der Verein am Mittwochabend auf seiner Internetseite mitteilte

Der Obdachlose Stephen Jones hatte sich demnach zum Zeitpunkt der Explosion in der Nähe der Arena aufgehalten. Er sei herbeigeeilt und habe sich um Kinder gekümmert, die bei dem Konzert anwesend waren. Berichte über seine Tat hatten die Sullivans berührt. 

„Steve war nur einer von Hunderten Menschen, die nicht an ihre eigene Sicherheit gedacht haben, sondern anderen zur Hilfe geeilt sind. Wir waren beide von seiner Geschichte berührt“, sagte Vater Sullivan. Sein Sohn hatte Jones mit Hilfe von Twitter ausfindig gemacht. Die beiden Männer wollen den Obdachlosen auch bei der Suche nach einer Arbeit unterstützen. Auf der Crowd-Funding-Seite „Just Giving“ sind unterdessen schon knapp 30.000 Pfund (34.700 Euro) an Spenden für Stephen Jones eingegangen.

14.07 Uhr: Die Polizei in Manchester hat bei Razzien in den vergangenen Tagen „mehrere Gegenstände“ sichergestellt, die für die Ermittlungen wichtig sind. Das sagte der Polizeichef des Großraums Manchester, Ian Hopkins, Reportern am Donnerstag. Weitere Details, um welche Gegenstände es sich handelt, nannte er nicht.

Terror in Manchster: Attentäter stieg in Düsseldorf um

13.22 Uhr: Saffie Rose Roussos ist das jüngste Opfer des Anschlags - sie wurde nur 8 Jahre alt. Ihre Schule hat ihr jetzt besonders Tribut gezollt. Der Schulleiter bezeichnete das Mädchen als „wunderschön in jeder Bedeutung des Wortes“ und sagte weiter, sie sei von jedem geliebt worden und werde für immer in Erinnerung der Schüler bleiben. Die Schule versucht nun, mit dem fertig zu werden, was passiert ist.

Die achtjährige Saffie Rose ist das jüngste Opfer.

13.12 Uhr: Der Manchester-Attentäter Salman Abedi ist nach Erkenntnissen der Polizei über den Flughafen Düsseldorfer nach Großbritannien geflogen. Allerdings sei er hier nur umgestiegen und habe sich dafür kurzzeitig im Transit- beziehungsweise Sicherheitsbereich aufgehalten, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Bisher hätten die Ermittlungen der NRW-Sicherheitsbehörden zu keinen weiteren Erkenntnissen für Kontakte des Mannes nach NRW geführt. Nähere Angaben wollte ein Sprecher nicht machen. Die Polizei in Düsseldorf und die NRW-Sicherheitsbehörden unterstützten die Ermittlungen der britischen Behörden zum Anschlag in Manchester, hieß es.

12.58 Uhr: Queen Elizabeth II. hat am Donnerstag einige der beim Terroranschlag von Manchester verletzten Kinder im Krankenhaus besucht. Auf Bildern im britischen Fernsehen war zu sehen, wie die Queen am Königlichen Kinderkrankenhaus der Stadt eintraf. Dort werden einige der 64 bei dem Anschlag verletzten Menschen behandelt. Die Königin hatte bereits am Tag nach dem Anschlag eine Schweigeminute am Buckingham Palast in London im Gedenken an die Opfer abgehalten.

Die Queen besucht  die 14-jährige Evie und ihren Vater Craig.

12.50 Uhr: Nach dem Großeinsatz in Manchester hat die Polizei Entwarnung gegeben. Ursache für den Alarm sei ein verdächtiges Paket gewesen, erklärte die Polizei am Mittag. Zu dem Einsatz in der Linby Street im Südwesten der Stadt waren am Vormittag die Armee und die Polizei angerückt. Anwohner wurden aufgefordert, die Gegend sofort zu verlassen. Mehrere Straßen wurden vorübergehend gesperrt. Auch Spezialisten zur Bombenentschärfung waren vor Ort, twitterte die Polizei. Nach der Entwarnung wurden die Absperrungen wieder aufgehoben.

Die Behörden sind seit dem Terroranschlag in Manchester von Montagabend besonders sensibilisiert. Bei dem Attentat hatte Salman Abedi 22 Menschen mit in den Tod gerissen. Dutzende wurden verletzt. Unter den Opfern sind viele Kinder und Jugendliche. Die britischen Ermittler gehen inzwischen von einer Gruppe rund um Abedi aus.

Terror in Manchester: Situation in der Stadt bleibt angespannt

12.42 Uhr: Zu den konkreten Hintergründen des Einsatzes äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Nach ihren Angaben war am Donnerstag Mittag noch offen, ob es eine Verbindung mit dem Terroranschlag in Manchester von Montagabend gibt.

12.19 Uhr: Die britische Armee ist zu einem Einsatz zu einem College in der nordenglischen Stadt beordert worden. Anwohner sollten umgehend die Gegend verlassen, teilte die Polizei mit. Die Polizei reagiere damit auf einen Anruf. Mehrere Straßen wurden gesperrt. Polizisten seien vor Ort, twitterte die Polizei des Großraums Manchester. Auch Spezialisten zur Bombenentschärfung seien unterwegs.

11.53 Uhr: In Manchester ist die Situation weiterhin angespannt: Die Polizei hat derzeit im Stadtzentrum ein Hochhaus abgeriegelt, wie Focus.de berichtet.

9.45 Uhr: Eine Mutter, die ihre Tochter verloren hat, schrieb hinterher auf Facebook, ihr Mädchen solle nun mit Engeln singen und immer lächeln. Merkur.de zeigt in dieser Fotostrecke die Opfer des Terroranschlags

Der Screenshot der Aufnahme einer Überwachungskamera zeigt den Attentäter von Manchester, Salman Abedi, am 19. Mai im Arndale Shooping Center von Machester. 

8.57 Uhr: Der Manchester-Attentäter Salman Abedi ist nach einem Bericht von Focus Online vier Tage vor dem Anschlag von Düsseldorf aus in die britische Stadt geflogen. Das hätten Berliner Sicherheitskreise bestätigt. Zudem sei der Mann bereits 2015 von Frankfurt am Main aus nach Großbritannien gereist. Offenbar sei er damals zuvor bei einer paramilitärischen Ausbildung in Syrien gewesen, habe Scotland Yard dem Bundeskriminalamt (BKA) mitgeteilt. Dem Bericht zufolge war Abedi namentlich nicht in internationalen Fahndungssystemen erfasst. Er habe auch auf keiner Beobachtungsliste gestanden, mit denen Reisebewegungen verdächtiger Islamisten erfasst werden. „Die Szene ist international eng verflochten“, sagte ein BKA-Experte dem Focus. „Wir müssen klären, ob Abedi in Syrien Leute kennengelernt hat, die er jetzt in NRW oder Hessen getroffen hat.“

Terror in Manchester: Manchester United widmet Europa-League-Triumph den Opfern

8.54 Uhr: Manchester United hat am Mittwochabend die Europa League gewonnen. Die Mannschaft hat ihren Triumph mit bewegenden Worten den Opfern des Terroranschlags in der englischen Stadt gewidmet. „Wir sind nur Fußballspieler, aber wir haben ein Publikum. Und wir wollen jedem sagen, dass wir eine Welt sehen wollen, die zusammensteht und für Frieden und Respekt in dieser Welt kämpft. Bitte keine Anschläge mehr. Bitte keine Toten mehr“, sagte der Spanier Ander Herrera nach dem 2:0 (1:0)-Finalsieg seines Teams gegen Ajax Amsterdam.

8.39 Uhr: Nach dem Anschlag von Manchester mit 22 Todesopfern hat die Polizei zwei weitere Männer festgenommen. Eine Festnahme erfolgte nach Polizeiangaben vom Donnerstag im Vorort Withington, die zweite in Manchester. Eine ebenfalls zuvor festgenommene Frau wurde am frühen Donnerstagmorgen ohne Anklage wieder freigelassen. Damit sind im Zusammenhang mit dem Anschlag nun zehn Menschen festgesetzt, darunter in Libyen ein Bruder des Attentäters und sein Vater.

Die Ermittler machen den 22-jährigen Salman Abedi für den Anschlag auf das Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande am Montag verantwortlich. Sie gehen aber davon aus, dass er Komplizen hatte. Abedi war bei der Attacke ums Leben gekommen und hatte mit einem selbst gebauten Sprengsatz 22 Menschen in den Tod gerissen, darunter viele Kinder und Jugendliche. Mindestens 59 Menschen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht, viele davon lebensgefährlich.

Das von lybischen Spezialkräften zur Verfügung gestellte Bild zeigt Hashim Ramadan Abedi, einen Bruder des Manchester-Attentäters Salman Abedi, am 24.05.2017 in Tripolis (Lybien), nach seiner Festnahme.

Terror in Manchester: Das geschah am Mittwoch

22.06 Uhr: Neben den beiden Brüdern des Manchester-Attentäters Salman Abedi ist nach Angaben libyscher Spezialkräfte auch dessen Vater in Libyen festgenommen worden. Der Mann sei vor seinem Haus in der libyschen Hauptstadt Tripolis festgenommen worden. Sprecher Ahmed Salem wollte am Mittwoch zunächst keine weiteren Auskünfte geben, bevor die Ermittlungen nicht abgeschlossen seien.

Ermittler haben am Mittwochabend in Zusammenhang mit dem Anschlag von Manchester eine Frau festgenommen. Sie sei bei Durchsuchungen in Blackley im Norden der Stadt festgesetzt worden, meldete die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter. Damit steigt die Zahl der Festgenommenen in Verbindung mit der Attacke auf insgesamt acht.

21.51 Uhr: Inzwischen sind mehr Details zu Bombe, die 22 Menschen in den Tod riss, bekannt. Der New York Times wurden Fotos von den zerfetzten Resten zugespielt. Ein Experte geht davon aus, dass sich der Sprengsatz in einem Alukoffer befand, über den eine schwarze Weste geworfen wurde. In der Hand hatte der Attentäter offenbar einen manuellen Auslöser. Im Sprengsatz befanden sich diverse Schrauben und Metallteile um größtmöglichen Schaden zu verursachen. Teile des Attentäters wurden weit außerhalb des tödlichen Radius der Bombe gefunden.

Welchen Sprengstoff der mutmaßliche Attentäter verwendet hat ist bislang noch nicht klar. 

20.51 Uhr: Der Manchester-Attentäter war nach Aussage seines in Libyen festgenommenen Bruders Mitglied der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Salman Abedis Bruder räumte nach einer Erklärung der libyschen Spezialkräfte zudem ein, mit den Einzelheiten des Anschlags vertraut gewesen zu sein. Der Mann war am Dienstag in Libyen festgenommen worden, wie die Spezialkräfte am Mittwochabend auf ihrer Facebook-Seite weiter mitteilten.

20.40 Uhr: Nach dem Anschlag bei ihrem Konzert in Manchester hat die US-Sängerin Ariana Grande mehrere Konzerte ihrer Tournee abgesagt. Wegen der tragischen Ereignisse werde die „Dangerous Woman Tour“ ausgesetzt, teilte die O2-Arena in London auf ihrer Internetseite mit. Das gelte für alle Auftritte bis zum 5. Juni in Zürich, wurde das Management der Sängerin am Mittwoch zitiert. Bis dahin wolle man die Situation neu bewerten.

Das sagt der Vater des Attentäters

20.00 Uhr: Der Vater von Salman Abedi, Ramadan Abedi, hat laut Nachrichtenagentur AP die Unschuld seines Sohnes beteuert. Abedi sagte er habe fünf Tage zuvor noch mit seinem Sohn über seine Reise nach Saudi Arabien gesprochen. Von dort aus wollte er nach Libyen weiterreisen, um den Ramadan bei seiner Familie zu verbringen.

Sein Sohn habe bei dem Gespräch normal geklungen. Vor eineinhalb Monaten sei Salman bei ihm in Libyen zu Besuch gewesen. Am Telefon sagte er gegenüber AP: „Wir glauben nicht an das Töten Unschuldiger. Wir sind nicht solche, die sich mitten unter Unschuldigen in die Luft jagen.“

Allerdings gibt es Zweifel an der Aussage des Vaters. Wie AP weiter berichtet, gab ein Angehöriger der libyschen Sicherheitskräfte an, dass Ramandan Abedi in den 90er-Jahren Mitglied einer islamistischen Gruppe mit Verbindungen zu Al Quaida gewesen sein soll. Er sei auch unter dem Namen Abu Ismail bekannt.

1993 musste er aus Libyen fliehen, nachdem der Machthaber Gadaffi einen Haftbefehl auf ihn ausstellte. Abedi Senior soll daraufhin nach Großbritannien geflüchtet sein und dort politisches Asyl beantragt haben.

Schweigeminute am Donnerstag geplant

19.39 Uhr: Nach einer Pause wegen des Anschlags von Manchester soll der Wahlkampf für die anstehende Parlamentswahl in Großbritannien bald weitergehen. Die konservative Partei von Premierministerin Theresa May und die Labour-Partei von Jeremy Corbyn teilten am Mittwoch mit, dass sie ihre landesweiten Wahlkampagnen an diesem Freitag fortsetzen wollen. In Großbritannien wird am 8. Juni ein neues Parlament gewählt. 

19.21 Uhr: In Großbritannien wird am Donnerstag in einer Schweigeminute der Opfer des Attentats von Manchester gedacht. Dies ist für 11.00 Uhr Ortszeit (12.00 Uhr MESZ) geplant, wie die Regierung in London mitteilte. Die Gedenkminute soll auch die Solidarität mit den vielen Verletzten zeigen. Fahnen auf öffentlichen Gebäuden werden noch bis Donnerstagabend auf halbmast sein.

Bruder des Selbstmordattentäters wusste offenbar von dem Anschlag

19.18 Uhr: Ein Bruder des Manchester-Attentäters Salman Abedi ist nach Angaben libyscher Spezialkräfte mit den Einzelheiten des Anschlags vertraut gewesen. Der Mann sei in Libyen festgenommen worden und habe eingeräumt, zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu gehören, teilten die Spezialkräfte am Mittwochabend auf ihrer Facebookseite mit. Der Mann habe ausgesagt, während der Vorbereitungen in Großbritannien gewesen zu sein. Er sei Mitte April ausgereist, danach aber mit seinem Bruder in ständigem Kontakt gewesen.

18.32 Uhr: Zwei Tage nach dem Selbstmordanschlag in Manchester hat die britische Polizei einen fünften Verdächtigen festgenommen. Der Mann sei am Mittwochnachmittag in Zusammenhang mit den Ermittlungen zu dem Anschlag in Manchester in der nahegelegenen Stadt Wigan festgenommen worden, erklärte die Polizei. Bei seiner Festnahme habe der Mann ein Päckchen dabei gehabt, das derzeit untersucht werde.

Islamisches Zentrum distanziert sich von Salman Abedi

Fawzi Haffar

18.30 Uhr: Das Islamische Zentrum in Manchester hat sich von dem Attentäter Salman Abedi distanziert. „Diese feige Tat hat keinen Platz in unserer Religion oder irgendeiner anderen Religion“, sagte Fawzi Haffar vom Moscheeverein am Mittwoch vor Journalisten. Er betonte, die Didsbury Moschee stehe allen Menschen offen und werde von Tausenden genutzt. Nach britischen Medienberichten waren der Vater und ein Bruder des Attentäters in der Islamgemeinde engagiert. Salman Abedi habe dort aber nicht gearbeitet, betonte Haffar.

18.10 Uhr: Popstar Ariana Grande ist inzwischen offenbar wieder in ihrer Heimat angekommen. Nach dem Konzert flog sie mit ihrem Privatjet zurück in die USA. Mitgenommen sieht sie aus, und ganz in schwarz gekleidet. Der Schock dem Anschlag knapp entkommen zu sein, sitzt wohl noch tief. 

Am Rollfeld empfing sie ihr Freund Mac Miller. Grande sucht nun offenbar Trost bei ihrer Familie. Wie ein Insider gegenüber people.com sagte, möchte sie jetzt nur mit ihren Liebsten zusammen sein. 

Polizei geht von einem Terror-Netzwerk um Abedi aus

17.01 Uhr: „Ich glaube, es ist ganz klar, dass es sich um ein Netzwerk handelt, dem wir nachgehen“, sagte der Polizeichef von Manchester, Ian Hopkins, am Mittwoch. Mittlerweile geht die Polizei von einem ganzen Terrornetzwerk aus.

16.11 Uhr: Der Attentäter von Manchester hatte offenbar mehrere Helfer und Mitwisser: Die Polizei geht inzwischen eindeutig von einer Unterstützergruppe rund um den Attentäter von Manchester aus. Das sagte der Polizeichef von Manchester, Ian Hopkins, am Mittwoch.

Die Ermittler machen den 22 Jahre alten Salman Abedi für den Anschlag auf das Popkonzert verantwortlich. Er starb bei der Attacke. Seitdem hat die Polizei in Verbindung mit dem Attentat vier weitere Männer festgenommen. Details zu ihnen nannte Hopkins nicht.

Erste Namen von Opfern veröffentlicht

16.06 Uhr: Langsam werden weitere Details zu den Opfern der Terrorattacke vom Mittwoch bekannt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, ist auch eine Polizistin unter den 22 Todesopfern. Die Frau war privat beim Konzert gewesen.

Auch zu den einzelnen anderen Opfern gibt es mittlerweile Genaueres. 

SAFFIE ROSE ROUSSOS: Mit acht Jahren dürfte die Grundschülerin zu den jüngsten Opfern zählen. Sie war ein riesiger Fan der Popsängerin Ariana Grande und ging mit Mutter und Schwester zum Konzert.

NELL JONES: Die Schülerin starb mit 14 Jahren. Ihre Lehrer in Cheshire loben sie als „kluge und beliebte Schülerin“.

OLIVIA CAMPBELL: Sie wurde nur 15 Jahre alt. Ihre Mutter Charlotte schrieb auf Facebook: „Singe mit den Engeln und bewahre dein Lächeln.“

GEORGINA CALLANDER: Die 18-Jährige, die sich in Lancashire im Gesundheitswesen ausbilden ließ, postete immer wieder Bilder von der Sängerin Grande. „Ich bin so aufgeregt, dich zu sehen!“, twitterte sie noch einen Tag vor dem Konzert.

MARCIN UND ANGELIKA KLIS: Das Elternpaar wollte seine beiden Töchter von dem Popkonzert abholen. Die Kinder sind in Sicherheit. Sie werden von britischen Behörden und dem polnischen Konsulat betreut.

15.47 Uhr: Im Internet kursieren mittlerweile zwei Bilder, die den Attentäter Salman Abedi zeigen sollen. Offizielle Veröffentlichungen der Polizei stehen noch aus.

15.24 Uhr: Auch in der Welt des Fußballs rufen die schrecklichen Ereignisse Reaktionen hervor. Eigentlich wollte der frisch gekürte Meister der Premier League, der FC Chelsea, am Sonntag in London den Titel feiern. Angesichts der tragischen Ereignisse haben die Blues von diesem Plan Abstand genommen. Der Klub bezeichnete die Feierlichkeiten in einer Mitteilung auf der Vereinshomepage als „unpassend“.

15.10 Uhr: Auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt Anteil am Schicksal der Opfer und Hinterbliebenen. Am Mittwoch kondolierte sie in der Britischen Botschaft in Berlin.

15.08 Uhr: Auch mehr als einen Tag nach dem Anschlag in Manchester beherrschen weiter Trauer und Fassungslosigkeit das Geschehen in der Stadt. Parallel wird weiter alles getan, um die Stadt sicher zu machen. Nach Angaben der britischen Innenministerin Amber Rudd wurden 3800 Soldaten eingesetzt. Hier finden Sie die neusten Bilder.

Manchester nach dem Anschlag: Ein Bild von Trauer und Wehrhaftigkeit

14.40 Uhr: Die Behörden in Manchester geben weiter keine Ruhe. Am Mittwoch ist zu einer weiteren Durchsuchung im Zusammenhang mit dem blutigen Attentat gekommen. Die Durchsuchung laufe noch, teilte die Polizei in Manchester am Mittwochnachmittag mit. Nähere Einzelheiten nannte sie nicht. Für den Polizeieinsatz sei kurzzeitig auch eine Zuglinie gesperrt worden, diese sei inzwischen aber wieder frei. Am Mittwochvormittag hatte die Polizei im Süden der Stadt bereits drei Männer in Verbindung mit dem Anschlag festgenommen. Einen weiteren Mann hatten sie bereits am Dienstag festgesetzt.

14.15 Uhr: Nach Erkenntnissen der Bundesregierung sind bei den Anschlägen in Manchester keine Deutschen verletzt oder getötet worden. Man habe „hier und jetzt keinerlei Kenntnis“ von Toten oder Verletzten aus Deutschland, es gebe auch keine Vermisstenmeldungen. Daher glaube er, „mit relativer Sicherheit Entwarnung geben zu können“. Zu 100 Prozent ausschließen könne er es aber noch nicht.  

13.50 Uhr: Alle 22 Todesopfer des Attentats von Manchester sind nach Polizeiangaben identifiziert. Die Polizei in Manchester teilte am Mittwoch mit, man sei nun sicher, die Identität aller Todesopfer zu kennen. Die Familien seien kontaktiert und würden von Fachleuten betreut. Die Untersuchungen der Leichname werde aber noch vier bis fünf Tage in Anspruch nehmen. Erst danach könnten alle Opfer offiziell namentlich genannt werden. Nach dem Anschlag von Montagabend sind bereits einige Namen von Todesopfern bekannt geworden. Das bisher jüngste bekannte Todesopfer ist ein achtjähriges Mädchen.

13.20 Uhr: Die Pariser Attentäter vom 13. November 2015 hatten nach Angaben des französischen Innenministers zeitweise auch erwogen, in Großbritannien zuzuschlagen. „Was man sagt ist, dass sie gezögert hatten, Frankreich zu treffen oder Großbritannien“, sagte Gérard Collomb am Mittwoch in einem Interview des Senders BFMTV. Das Ziel der Terrormiliz Islamischer Staat habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig festgestanden. „In der Tat, das hätte in Großbritannien geschehen können.“

Immer mehr Details über den 22-jährigen Attentäter werden bekannt

12.45 Uhr: Nachdem sich die Ermittler zunächst noch über den 22-jährigen Attentäter bedeckt hielten, werden nun immer mehr Details über Salman Abedi bekannt

12.25 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich am Mittwoch in das Kondolenzbesuch der britischen Botschaft für die Opfer des Anschlags von Manchester eingetragen. Steinmeier spricht in dem Eintrag nach Angaben des Präsidialamtes den Angehörigen der Opfer auch im Namen aller Bundesbürger seine "tief empfundene Anteilnahme" aus. "Mit Trauer und Entsetzen hören wir die Nachrichten von der Tat und ihren Opfern", schrieb das Staatsoberhaupt. "Fassungslos fragen wir uns, was Menschen Menschen antun können."

Drei Verdächtige wurden vorläufig festgenommen

11.38 Uhr: Laut Medienberichten hat die Polizei am Mittwoch im Zusammenhang mit dem Anschlag von Manchester drei Personen in der nordenglischen Stadt festgenommen. Das teilte die Polizei mit. Auch diese Festnahmen seien in einem südlichen Viertel der Stadt erfolgt, wo bereits am Vortag ein junger Mann festgenommen worden war, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Beamten hätten bei den Einsätzen Haftbefehle "im Rahmen der Ermittlungen zu dem schrecklichen Anschlag von Montagabend" vollstreckt, teilte die Polizei mit. Damit waren insgesamt vier Verdächtige in Gewahrsam. Welche Rolle sie bei der Bluttat gespielt haben könnten, blieb zunächst offen.

11.15 Uhr: Nach dem verheerenden Terroranschlag bei einem Konzert der Popsängerin Ariana Grande in Manchester kommt es jetzt auch noch zu diplomatischen Verwicklungen: Die britische Innenministerin Amber Rudd hat sich wegen der Weitergabe interner Erkenntnisse zum Manchester-Attentat bei den zuständigen Stellen in den USA beschwert. Die Ministerin bezeichnete es am Mittwoch in der BBC als "irritierend", dass Informationen über den Selbstmordattentäter Salman Abedi in US-Medien auftauchten, ehe sie in Großbritannien zur Veröffentlichung freigegeben wurden. "Ich habe unseren Freunden gegenüber sehr klar gemacht, dass so etwas nicht mehr passieren darf", sagte Rudd.

Der Name des Attentäters war am Dienstag zuerst in US-Medien aufgetaucht. Diese stützten ihre Angaben auf eine vertrauliche Unterrichtung, die britische Stellen ihren US-Kollegen in London gegeben hätten.

10.43 Uhr: Bundesjustizminister Heiko Maas bezeichnet Terroristen als Monster. Zu dem Anschlag in Manchester äußerte sich Maas sam Mittwoch im SWR-Radio und sagte: „Dass es jetzt schon Kinder trifft, da weiß man eigentlich nicht, was man sagen soll. Leute, die das tun, sind eigentlich keine Menschen, sondern eher Monster.“

10.30 Uhr: Der mutmaßliche Attentäter von Manchester ist nach Angaben des französischen Innenministers Gérard Collomb wahrscheinlich in Syrien gewesen. „Wir wissen heute nur das, was die britischen Ermittler uns mitgeteilt haben“, sagte Collomb am Mittwoch dem Sender BFMTV. Der Brite sei libyscher Herkunft, aber in Großbritannien aufgewachsen und habe sich „plötzlich nach einer Reise nach Libyen und dann wahrscheinlich nach Syrien radikalisiert und hat entschieden, diesen Anschlag zu begehen“.

9.55 Uhr: Nach dem Terroranschlag in Manchester sind 20 Verletzte weiterhin in einem kritischen Zustand. Insgesamt hätten die Rettungskräfte 64 Verletzte behandelt, sagte Jon Rouse, der Chef der örtlichen Gesundheitsbehörden, dem Sender Sky News am Mittwoch. Die Ärzte behandelten unter anderem schwere Verletzungen an Armen und Beinen. „Das sind schwer traumatisierende Verletzungen“, sagte Rouse, einige Opfer würden sehr lange brauchen, bis sie wieder ein einigermaßen normales Leben führen könnten. Einige der Opfer seien in Krankenhäuser näher an ihren Wohnorten verlegt worden.

9.40 Uhr: Der Selbstmordattentäter von Manchester war den britischen Sicherheitsbehörden bereits vor der Tat bekannt. "Er ist jemand, den sie gekannt haben", sagte Innenministerin Amber Rudd am Mittwoch dem Radiosender BBC. Der 22-jährige Salman Abedi habe bei dem Attentat auf Konzertbesucher am Montagabend "wahrscheinlich nicht alleine gehandelt", fügte sie hinzu.

9 .15 Uhr: Nach dem Terroranschlag in Manchester werden die Flaggen der Bundesbehörden in ganz Deutschland auf halbmast gesetzt. Bundesinnenminister Thomas de Maizière ordnete für diesen Mittwoch eine bundesweite Trauerbeflaggung an. Dies geschehe „als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität nach dem grausamen Anschlag in Manchester“, teilte das Bundesinnenministerium am Morgen in Berlin mit.

Die Ausführung des Anschlags sei "anspruchsvoller gewesen als einige der Anschläge, die wir davor erlebt haben", sagte Rudd. Dies deute darauf hin, dass Abedi "wahrscheinlich nicht alleine gehandelt" habe. "Ich bin sicher, dass wir bei Abschluss dieser Ermittlungen mehr herausfinden werden."

8.15 Uhr: Nach dem Terroranschlag in Manchester wird das Europa-League-Finale zwischen Ajax Amsterdam und Manchester United heute Abend unter starken Sicherheitsvorkehrungen stattfinden.

7.10 Uhr: Nach dem Anschlag in Manchester mit mindestens 22 Todesopfern hat die örtliche Polizei die Bürger zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Verdächtige Beobachtungen sollten sofort gemeldet werden, erklärte Polizeichef Ian Pilling am Mittwochmorgen via Twitter. Im Großraum Manchester sei die Polizeipräsenz erhöht, und dies werde vorerst so bleiben.

Die Erhöhung der Terrorwarnstufe in ganz Großbritannien auf das höchste Niveau helfe auch der Polizei in Manchester bei ihren „schnell voranschreitenden Ermittlungen“, sagte er demnach. „Die Bürger haben eine ungeheure Stärke und Widerstandskraft unter Beweis gestellt - darauf sind wir auch in den nächsten, schwierigen Tagen angewiesen.“

6.20 Uhr: Nach dem Anschlag von Manchester sucht die britische Polizei fieberhaft nach möglichen Komplizen des Selbstmordattentäters, die weitere Anschläge verüben könnten. Großbritannien rief die höchste Terrorwarnstufe "kritisch" aus, derzufolge mit einem unmittelbar bevorstehenden Anschlag gerechnet werden muss, wie Premierministerin Theresa May am Dienstagabend in London sagte. Auch in Deutschland wurden die Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen wie dem Kirchentag in Berlin überprüft. Regierungschefin May machte deutlich, "dass es eine größere Gruppe von Personen" geben könnte, die mit dem Anschlag auf ein Pop-Konzert am Montagabend in Manchester in Verbindung stehen. Bisher nahm die Polizei nur einen 23-Jährigen in Manchester fest, seine Beziehung zu dem Täter blieb zunächst unklar.

Terroranschlag bei Konzert von Ariana Grande in Manchester erschüttert Großbritannien

Ein Terroranschlag auf ein Popkonzert von Ariana Grande in Manchester mit vielen jugendlichen Fans hat Großbritannien und die ganze Welt schwer erschüttert. Ein mutmaßlich islamistischer Selbstmordattentäter zündete im Eingang der Konzerthalle eine Bombe und riss mindestens 22 Menschen mit in den Tod. Viele der 59 Verletzten in Manchester wurden schwer verletzt und waren am Dienstag teils noch in Lebensgefahr.

Die Polizei geht bei dem Angriff von einem Einzeltäter aus. „Am wichtigsten ist es, jetzt herauszufinden, ob er alleine handelte oder als Teil eines Netzwerks“, sagte Ermittler Ian Hopkins in Manchester. Die britische Regierungschefin Theresa May sagte, die Polizei kenne wahrscheinlich die Identität des Täters, wolle aber noch keine Details nennen.

Am Dienstagmittag (Ortszeit) wurde im Süden Manchesters ein 23 Jahre alter Mann festgenommen. Welche Verbindung er zu dem Attentäter hat, war zunächst unklar.

Die Explosion hatte sich am späten Montagabend im Foyer der Manchester Arena ereignet, einer Konzerthalle, die bis zu 21.000 Besuchern Platz bietet. Zeugen berichteten von einem Knall im Eingangsbereich zwischen Halle und Victoria-Bahnhof nach dem letzten Lied von US-Star Ariana Grande gegen 22.30 Uhr Ortszeit (23.30 Uhr MESZ).

Laut Augenzeugen spielten sich dramatische Szenen ab. Konzertbesucher flüchteten in Panik, Opfer lagen blutüberströmt am Boden. Metallteile und Splitter lagen den Berichten zufolge am Boden. Auch Stunden nach dem Anschlag suchten Angehörige noch nach vermissten Konzertbesuchern.

Terroranschlag in Manchester: So reagiert Ariana Grande

Popstar Ariana Grande war angesichts der Ereignisse „am Boden zerstört“. „Aus tiefstem Herzen: Es tut mir so leid. Mir fehlen die Worte“, schrieb die 23-Jährige auf Twitter. In Manchester boten Anwohner den Betroffenen Unterschlupf an; bei Twitter gab es dafür den Hashtag #roominmanchester. Im Etihad-Stadion, dem Heimstadion von Manchester City, wurde ein Notfallzentrum eingerichtet. Die Polizei bat Hilfesuchende, sich dorthin zu begeben.

Der unmittelbar neben der Halle liegende Bahnhof Manchester Victoria war gesperrt, Hunderte Polizisten waren im Einsatz. Bewohner wurden aufgefordert, das Stadtzentrum weiterhin zu meiden. Auch in der Hauptstadt London wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.

Queen Elizabeth II. erklärte, die ganze Nation stehe unter Schock. Der Anschlag löste weltweit Betroffenheit aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte sich entsetzt. „Es ist unbegreiflich, dass jemand ein fröhliches Popkonzert ausnutzt, um so vielen Menschen den Tod zu bringen oder ihnen schwere Verletzungen zuzufügen“. Die Kanzlerin und CSU-Chef Horst Seehofer sagten aus Mitgefühl mit den Terroropfern eine Wahlkampfveranstaltung in München ab.

Lesen Sie hier unseren News-Ticker vom Dienstag.

dpa/AFP/js/pak

Schreckensnacht in Manchester: Tote bei Ariana-Grande-Konzert

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