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Thomas de Maizière.

Reaktion auf Terroranschläge

EU-Innenminister einigen sich auf schärfere Waffen-Regeln

Luxemburg - Für die einen sind die verschärften Regeln zu lasch, für die anderen zu strikt. Dennoch haben sich die Innenminister in Luxemburg auf einen Kompromiss verständigt. Doch die Verhandlungen gehen weiter.

Die EU-Innenminister haben sich auf schärfere Regeln zum Waffenbesitz verständigt. Bei ihrem Treffen am Freitag in Luxemburg brachten sie neue Vorgaben auf den Weg, nach denen künftig etwa Schreckschusswaffen bei Behörden registriert werden müssen. Zudem soll der Waffenhandel im Internet besser kontrolliert werden. 

Die EU-Staaten müssen außerdem sicherstellen, dass sich sogenannte Dekowaffen nicht mehr zu einer scharfen Waffe zurückbauen lassen. Mit den Änderungen reagiert die Politik auch auf die Terroranschläge des vergangenen Jahres.

Mehrere Länder lehnen Kompromiss ab

Mit dieser Position können nun Länder-Vertreter Verhandlungen mit dem Europaparlament beginnen. Dabei dürften die Abgeordneten noch Änderungen durchsetzen. Am Ende müssen sich beide Seiten einigen.

Mehrere Länder lehnten den Kompromiss am Freitag nach Angaben von EU-Diplomaten ab. Während Luxemburg die Änderungen als zu lasch kritisierte, finden Tschechien und Polen sie zu strikt.

dpa

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