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Sicherheitsbehörden fahnden nach einem 23-jährigen Deutsch-Türken

Terror-Fahndung nach Deutsch-Türken

Berlin - Sicherheitsbehörden fahnden nach einem Deutsch-Türken (23), der in Pakistan in einem Terrorlager ausgebildet worden und auf dem Weg nach Deutschland sein könnte.

Das Oberkommando der US-Armee in Deutschland habe die Amerikaner vor dem Mann gewarnt, bestätigte ein Sprecher der US-Streitkräfte in Kaiserslautern am Freitag. Die US-Einrichtungen in Rheinland-Pfalz seien zu erhöhter Vorsicht aufgerufen worden. Der 23- Jährige werde in der Warnung als “extrem gefährlich“ eingestuft.

Internationaler Haftbefehl gegen Terrorverdächtigen

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte am Freitag in Berlin: “Die genannte Person ist den Bundessicherheitsbehörden bekannt.“ Der Mann werde mit internationalem Haftbefehl gesucht. Seit dem 25. September bestehe ein Warnhinweis des Bundeskriminalamtes, der sich auf Pakistan und Afghanistan beziehe. Darin heißt es, dass der Mann sich vermutlich im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet aufhalte.

Am vergangenen Wochenende hatten die USA ihre Bürger vor möglichen Al-Kaida-Terroranschlägen in Europa gewarnt. Der Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte am Freitag, im Vergleich zum Wochenbeginn habe sich die Sicherheitslage in Deutschland nun nicht geändert. Nach den Hinweisen der Amerikaner hatten die deutschen Sicherheitsbehörden ihre Vorsichtsmaßnahmen hochgefahren.

Noch keine Hinweise zu getöteten deutschen Islamisten

Die angebliche Tötung deutscher Islamisten in Pakistan durch einen US-Drohnenangriff bestätigt die Bundesregierung nach wie vor nicht. Man gehe entsprechenden Berichten nach - bislang gebe es aber keine gesicherten Informationen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Am Wochenbeginn hatten pakistanische Geheimdienstquellen von acht deutschen toten Islamisten berichtet.

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