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Benjamin Netanjahu: Der Anschlag sei der „Terrorakt einer Bestie“.

Harte Worte

„Terrorakt einer Bestie“ - Netanjahu verurteilt Anschlag auf Siedler

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu findet deutliche Worte um den tödlichen Anschlag eines Palästinensers auf eine Siedlerfamilie am Samstagabend zu verurteilen.

Jerusalem - Der Anschlag sei der „Terrorakt einer Bestie“. Der Attentäter sei „durch abgrundtiefen Hass aufgehetzt“ gewesen, sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros.

Der 19-Jährige war am Freitagabend in ein Wohnhaus in der Siedlung Neve Zuf bei Ramallah eingedrungen und hatte dort einen Großvater und dessen zwei erwachsenen Kinder erstochen. Die Ehefrau des älteren Mannes wurde schwer verletzt, anwesende Enkelkinder konnten versteckt werden.

Konflikte am Tempelberg

Der Anschlag folgte auf Unruhen, bei denen am Freitag drei Palästinenser getötet und rund 400 verletzt worden waren. Als Auslöser gilt ein Streit um Metalldetektoren, die Israel am Tempelberg in Jerusalem aufgestellt hatte, der Muslimen und Juden heilig ist. Der Grund war ein Anschlag dreier arabischer Attentäter, bei dem zwei israelische Polizisten getötet worden waren.

Am Samstag kam es in und um Jerusalem vereinzelt zu neuen Konfrontationen. Östlich von Jerusalem erlitt ein Palästinenser tödliche Verletzungen, nach Angaben der israelischen Armee offenbar bei der Explosion eines Sprengsatzes, den er bauen wollte.

Israels Armee hat nach dem Anschlag auf die Siederfamilie im Westjordanland den Bruder des Attentäters festgenommen.

dpa

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