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An der Grenze zu Österreich hat die bayerische Polizei bei Lindau eine Kontrollstelle eingerichtet, um den aus Österreich einreisenden Verkehr zu überwachen. Foto: Stefan Puchner/Illustration

Innenministerkonferenz

Bayern will bundesweite Schleierfahndung

Die Bekämpfung des Terrorismus ist zentrales Thema der heute in Dresden beginnenden Innenministerkonferenz (IMK) von Bund und Ländern.

Berlin (dpa) - Vor der Innenministerkonferenz in Dresden dringt das Land Bayern auf die Einführung der Schleierfahndung in ganz Deutschland.

Dass immer noch drei Länder keine verdachtsunabhängigen Kontrollen zuließen, sei eine "eklatante Sicherheitslücke, die unbedingt geschlossen werden muss", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der "Rheinischen Post" (Montag).

Er rief dazu auf, die Schleierfahndung in den Grenzregionen weiter auszubauen. Verstärkt genutzt werden müsse sie auch auf Verkehrswegen von internationaler Bedeutung und im Umfeld von Flughäfen, Bahnhöfen und Rastanlagen.

Die Innenminister von Bund und Länder treffen sich von diesem Montag an in Dresden. Im Mittelpunkt ihrer Konferenz werden Maßnahmen zur Terrorbekämpfung stehen. Dabei wird es auch um die Schleierfahndung gehen, bei der die Polizei Menschen ohne konkreten Verdacht kontrollieren kann.

Innenministerkonferenz

Bei der dreitägigen Konferenz sollen unter anderem Maßnahmen beraten werden, mit denen Mehrfachidentitäten bei Flüchtlingen verhindert werden können. Auch der Austausch zwischen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie den Ausländerbehörden der Länder und den Landespolizeien soll verbessert werden.

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