+
Japans Ministerpräsident Shinzo Abe spricht von einer "unverzeihlichen Gewalttat" - und versichert, Japan werde dem Terrorismus niemals nachgeben. Foto: Franck Robichon

IS bestätigt Tod einer japanischen Geisel

Kairo (doa) - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in einer am Sonntagabend im Internet verbreiteten Radiosendung den Tod einer von zwei japanischen Geiseln bestätigt.

"Die japanische Geisel wurde nach Ablauf einer an Japan gerichteten Frist gerichtet", sagte ein Sprecher des IS-eigenen Radiosenders Al-Bajan in der Aufnahme. Bei der Geisel soll es sich um Haruna Yukawa handeln. Eine zweite Geisel, Kenji Goto, sei noch in der Gewalt des IS.

In der Audiobotschaft nahm die Terrormiliz auch Bezug auf ein bereits am Samstag veröffentlichtes Video. Darin soll Kenji Goto die japanische Regierung um seine Freilassung bitten und neue Bedingungen stellen. Japans Regierungschef Shinzo Abe hielt das Video am Sonntag für glaubwürdig. Darin schlägt der IS einen Gefangenaustausch vor: Für das Leben der Geisel solle die in Jordanien inhaftierte Extremistin Sadschida al-Rischawi freikommen. Die Islamistin war 2005 bei einem Selbstmordattentat gescheitert.  

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kippa-Träger mit Gürtel attackiert - Syrer entschuldigt sich vor Gericht
Rund zwei Monate nach der Attacke gegen einen Kippa tragenden Israeli in Berlin hat ein 19-jähriger Syrer die Tat vor Gericht gestanden.
Kippa-Träger mit Gürtel attackiert - Syrer entschuldigt sich vor Gericht
Angeklagter gesteht Angriff auf Kippa tragenden Israeli
Der Angriff auf einen Kippa tragenden Israeli in Berlin löste große Empörung aus. In mehreren Städten gingen Menschen mit Kippa als Zeichen der Solidarität auf die …
Angeklagter gesteht Angriff auf Kippa tragenden Israeli
Asylstreit in der Union: SPD und AfD funken mit eigenen Asyl-Konzepten dazwischen
Die Asyl-Krise zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer spitzt sich zu. Zwei Wochen hat die Kanzlerin nun Zeit, um einen Bruch abzuwenden. Alle Entwicklungen rund um …
Asylstreit in der Union: SPD und AfD funken mit eigenen Asyl-Konzepten dazwischen
EU-Ratspräsident will Sammelpunkte für gerettete Flüchtlinge
Der Koalitionsstreit in Deutschland und das Drama um die "Aquarius" hat auch EU-Politiker aufgeschreckt. Nun soll beim EU-Gipfel nächste Woche rasch eine Lösung her - …
EU-Ratspräsident will Sammelpunkte für gerettete Flüchtlinge

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.