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Auch sein Name fiel: US-Präsident Donald Trump werden immer wieder Verbindungen nach Russland nachgesagt. 

Obszöner Trainingskurs und Politik-Intrigen 

Verbindung zu Trump? Weißrussin sorgt in Thailand für turbulentes Gerichtsverfahren

Ein Gerichtsverfahren, das derzeit in Thailand läuft, mutet an wie ein Thriller über Politik, Prostitution und internationale Wirtschaftskriminalität. Noch ist unklar, wie viel dahinter steckt. 

Bangkok - Sex, Verbrechen, politische Intrigen: Ein Gericht im thailändischen Amüsierort Pattaya hat am Dienstag einen Fall verhandelt, der mit seinen schillernden Angeklagten nicht nur in Thailand für Aufsehen sorgt. Das weißrussische Model Anastasia Waschukewitsch alias Nastja Rybka und der russische "Sex-Trainer" Alexander Kirillow müssen sich dort unter anderem wegen Förderung der Prostitution verantworten. Zusätzliche Würze erhält das Verfahren durch Waschukewitschs Drohung, Geheimnisse über Russland-Verbindungen von US-Präsident Donald Trump zu enthüllen.

Bei seinem Eintreffen am Gericht richtete Kirillow einen Appell an die USA: "Helft uns, wir wissen nicht, was hier passiert." Waschukewitsch, die sich als Callgirl Nastja Rybka nennt, hatte bereits vor der Anhörung in einem auf der Online-Plattform Instagram veröffentlichten Video erklärt, sie wolle "die fehlenden Puzzleteile liefern", die eine Verbindung herstellen zwischen russischen Politikern, Trumps Ex-Wahlkampfberater Paul Manafort, Trump selbst und "all diesem Wirbel um die US-Wahl".

Bahnbrechende Enthüllungen über Trumps Russland-Affäre blieben bei der Anhörung in Pattaya aber aus. In dem Verfahren geht es ohnehin nur um den Umstand, dass die Weißrussin und der Russe in Pattaya einen "Sex-Trainings-Kurs" abgehalten haben.

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Verbindungen zur russischen Elite 

Allerdings verfügt Waschukewitsch tatsächlich über Verbindungen zur russischen Elite. Zu ihren bisherigen Lebensleistungen zählt ein Buch über die Kunst, schwerreiche Oligarchen zu verführen.

Das Model soll zudem ein im Internet kursierendes Video aufgenommen haben, das Russlands Vizeministerpräsidenten Sergej Prichodko auf einer Luxusjacht mit dem Milliardär Oleg Deripaska zeigen. Für die Aufnahmen droht Waschukewitsch in Russland ein Verfahren wegen Verletzung der Privatsphäre. Der Kreml-kritische Blogger Alexej Nawalny hatte seinerseits die Aufnahmen benutzt, um seine Korruptionsvorwürfe gegen Prichodko zu untermauern.

Der Oligarch Deripaska war Geschäftspartner von Paul Manafort, der 2016 eine Zeitlang den US-Wahlkampf von Donald Trump leitete. In den USA prüft ein Sonderermittler, ob Russland den Wahlkampf mit unlauteren Methoden zugunsten Trumps beeinflusst hat. Im Raum steht auch der unbewiesene Verdacht, Trump könnte durch Kontakte mit Prostituierten in Moskau erpressbar sein.

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AFP

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