+
Theo Waigel.

Es schwächt beide Parteien

Theo Waigel: Union muss Streit beenden

München - CSU und CDU hatten in der vergangen Zeit häufig deutliche Meinungsverschiedenheiten. Das dürfe so nicht weitergehen, findet der langjährige CSU-Vorsitzende Theo Waigel.

Der langjährige CSU-Vorsitzende Theo Waigel ruft die Unionsparteien auf, ihren Streit endlich beizulegen. „Eine noch länger dauernde, öffentlich geführte Auseinandersetzung wird die CDU schwächen und die CSU nicht stärken“, schreibt Waigel in einem Gastbeitrag für den Münchner Merkur. Zudem glaubt der frühere Bundesfinanzminister: „Eine Ausdehnung der CSU würde zu einem historischen Fiasko führen.“

Weiter schreibt Waigel im „Münchner Merkur“, die für die CDU zuletzt enttäuschenden Wahlergebnisse seien zwar vor allem auf die Diskussion um die Flüchtlingspolitik zurückzuführen, er könne aber grundsätzlich die von einigen CSU-Politikern beklagte Linksorientierung der CDU in den letzten Jahren nicht erkennen. „Alle gesellschaftlichen und familienpolitischen Entscheidungen der Bundesregierung wurden im Einvernehmen mit der CSU getroffen.“

Zudem rät Waigel seiner Partei, die AfD in einer Programmdebatte zu entlarven, „indem man Äußerungen von Gauland, Petry, von Storch und Höcke nebeneinanderstellt und klarmacht, dass dahinter Ressentiment, Hass und eine Spaltung der Gesellschaft steht“.

Den gesamten Gastbeitrag finden Sie am Samstag auf Merkur.de und in der Samstagsausgabe des Münchner Merkur. 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Israel stoppt Lieferungen von Treibstoff nach Gaza
Tel Aviv (dpa) - Israel hat die Lieferungen von Treibstoff in den Gazastreifen gestoppt. Hintergrund seien die anhaltenden Attacken der radikalislamischen Hamas, …
Israel stoppt Lieferungen von Treibstoff nach Gaza
So will die neue Bayerische Grenzpolizei ab Mittwoch vorgehen 
Stoppen, aber nicht zurückweisen: Die Befugnisse der neuen bayerischen Grenzpolizei sind klar definiert. Ab Mittwoch suchen die Landespolizisten im Grenzgebiet in …
So will die neue Bayerische Grenzpolizei ab Mittwoch vorgehen 
„Rechtsstaat ausgeschaltet“? Staatsrechtler schlägt im Fall Sami A. Alarm
Am Freitag wurde der frühere Bin-Laden-Leibwächter Sami A. abgeschoben - trotz gerichtlichen Verbots. Jetzt muss er nach Deutschland zurückgeholt werden. Doch das ist …
„Rechtsstaat ausgeschaltet“? Staatsrechtler schlägt im Fall Sami A. Alarm
Trotz 48.000 Unterschriften: Gericht stoppt Volksbegehren gegen Flächenfraß
Die Zahl der notwendigen Unterschriften hatte das Volksbegehren „Betonflut eindämmen“ locker überschritten. Trotzdem wird es den Sprung in den Landtag nicht schaffen.
Trotz 48.000 Unterschriften: Gericht stoppt Volksbegehren gegen Flächenfraß

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.