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Verteidigungsminister Thomas de Maizière besucht zum zwölften Mal die Bundeswehrsoldaten am Hindukusch.

Es geht um Zeit nach dem Abzug

De Maizière: Truppenbesuch in Afghanistan

Masar-i-Scharif - Verteidigungsminister De Maizière ist zum zwölften Mal zu den Truppen nach Afghanistan gereist. Den Soldaten erläuterte er die Bedingungen für einen Hindukusch-Aufenthalt nach 2014.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière ist zu einem Truppenbesuch in Nordafghanistan eingetroffen. Er landete am Donnerstagmorgen im regionalen Hauptquartier der internationalen Schutztruppe Isaf in Masar-i-Scharif. De Maizière ist zum zwölften Mal seit seinem Amtsantritt vor zweieinhalb Jahren in Afghanistan. Zuletzt hatte er die Truppe im Mai zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht.

De Maizière: Das sind die Bedingungen für Truppen nach 2014

De Maizière bekräftigte zum Auftakt seines Besuchs die Bereitschaft Deutschlands, auch nach dem Ende des Nato-Kampfeinsatzes 2014 Truppen für Ausbildung und Beratung in Afghanistan zu belassen. Eine Bedingung sei „eine nachhaltige, zuverlässige Vereinbarung über das Truppenstatut“, betone de Maizière.

Der afghanische Präsident Hamid Karsai hatte die Verhandlungen darüber mit den USA abgebrochen, weil er verärgert über US-Pläne für Gespräche mit den radikal-islamischen Taliban war.

De Maizière wollte während seines Aufenthalts auch den afghanischen Verteidigungsminister Bismillah Khan Mohammadi und seinen italienischen Kollegen Giampaolo Di Paola treffen.

Was dürfen deutsche Soldaten in Afghanistan?

Was dürfen deutsche Soldaten in Afghanistan?

Bei dem Besuch wird es unter anderem um die Vorbereitung der Zeit nach dem Ende des internationalen Kampfeinsatzes ab 2015 gehen. Von den derzeit knapp 100.000 ausländischen Soldaten sollen dann nur noch 8000 bis 12.000 für Ausbildung und Beratung im Land bleiben.

Von den einst mehr als 5000 deutschen Soldaten sind noch 4100 in Afghanistan. 2015 sollen es nur noch 600 bis 800 sein. Schon jetzt haben afghanische Armee und Polizei die Sicherheitsverantwortung im ganzen Land und werden nur noch von den internationalen Truppen unterstützt.

dpa

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